Walking Alone: „Das Ohr“ mit Romy
Veröffentlicht am: 26.01.2026 Aufgenommen am: 06.01.2026 Dauer: 00:00:00.000h 00:00:00.000min
Worum gehts?
Ein neues Format wagt den ersten Schritt
Manchmal braucht es kein Gegenüber, um ins Gespräch zu kommen. In dieser besonderen Folge probiert Romy etwas Neues aus: Sie nimmt euch mit auf einen winterlichen Spaziergang am Bärwalder See – ganz allein, nur mit dem Mikrofon in der Hand und den eigenen Gedanken im Kopf. Keine Angst, neue Formate heißen nicht, dass es das alte nicht mehr gibt, auch an diesen Folgen arbeiten wir weiter :-)
Der Weg führt zum „Ohr“
Startpunkt ist die Tourismusinformation auf der Boxberger Seite. Von dort geht es durch knirschenden Schnee zum Landschaftskunstwerk „Das Ohr“ – einem beeindruckenden Gebilde, das zwischen 2004 und 2007 aus 100.000 Kubikmetern Sand modelliert wurde. Von oben betrachtet formt es tatsächlich die Silhouette eines Ohres. Im Inneren verbirgt sich das Theater im Ohr mit rund 250 Plätzen – ein Ort für Kultur, Kino und besondere Momente.
Gedanken, die beim Gehen entstehen
Romy teilt, was ihr beim Spazieren durch den Kopf geht: Der ambivalente Blick auf das Kraftwerk – einerseits die „Wolkenmaschine“, andererseits der Grund, warum dieser See überhaupt existiert. Erinnerungen an die Transnaturale, die als großes Volksfest die Region belebte. Und eine klare Botschaft: Weniger meckern, mehr machen. Wer etwas verändern will, muss selbst den ersten Schritt tun.
Zwischendurch fragt Romy: Wie sortiert ihr eure Gedanken? Schreibt ihr To-Do-Listen? Habt ihr ein Vision Board? Eine Bucket List?
Wir wollen euer Feedback!
Das hier ist ein Experiment. Ein Test. Romy und Mario möchten wissen: Wie findet ihr dieses Format? Sollen wir damit weitermachen? Was würdet ihr euch für die nächsten Walking Alone-Folgen wünschen?
Schreibt uns – per Mail, Instagram, Youtube. Eure Meinung zählt!
SPRECHER IN DIESER FOLGE
Romy
Allgemeine 's menschelt Links
Zu dieser Episode von „'s menschelt“ gibt es ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecherzuordnung.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt. Bei den Hauptfolgen werden wir so gut wie möglich versuchen, das Transkript nachzubearbeiten. Es kann aber auch immer sein, dass wir dafür keine Zeit hatten. Der automatisierte Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort.
Transkription der Episode anzeigen
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Smenschelt. Heute mit mir. Ich dachte,
wir probieren einfach mal ein neues Format aus und ich nehme euch mit an verschiedene Orte in
der Großgemeinde und fange einfach mal an zu reden über das, was ich sehe, was ich höre,
was das gegebenenfalls bei mir auslöst und komme so ein Stück weit ins Denken und rege
euch damit vielleicht an, auch ein paar Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Heute starte ich am Beirwalder See. Ich bin gerade ausgestiegen an der Tourismusinformation und es ist ein wunderschöner Tag und vielleicht hört ihr es, dieses Knirschen, das ist noch Schnee.
Ich spaziere durch den Schnee sozusagen und hinter mir geht die Sonne auf.
Also sie ist schon fast ganz aufgegangen und es sieht wunderschön aus.
Es ist alles noch so ein bisschen rötlich.
Der Schnee schimmert, so als ob der Silberstaub drauf gestreut wurde.
Und das alles ist total ruhig und friedlich, bis auf das Knirschen im Schnee.
Aber ich bleibe einfach mal stehen.
Da könnt ihr ja auch mal lauschen.
Hört ihr die Gänse in der Ferne?
Und auf der anderen Seite die Wolkenmaschine, die dafür sorgt, dass alle Strom haben und warme Wohnungen.
Zumindest diejenigen, die Fernwärme haben.
Okay, also wir sind gestartet an der Tourismusinformation.
Richtung Ohr.
Und da ist dieses, es ist kein Gebäude, es ist so ein Unterstand, Informationsding, würde ich jetzt mal sagen,
wo die Lausitzer Seen abgebildet sind und auch Informationen zum Tourismus am Berwalder See,
der Industrie und natürlich auch zur Kunst und Kultur hier in Boxberg abgebildet sind.
Das ist auf jeden Fall sehr, sehr interessant.
Da kann man mal vorbeigehen und sich die ein oder andere Information abholen.
Wie zum Beispiel, dass das Theater im Ohr, wo ich jetzt gleich hingehen werde,
von 2004 bis 2007 aus 100.000 Kubikmetern Sand modelliert wurde.
Dieses Theater am Ohr, ein sehr, sehr spannendes Kunst- und Kulturobjekt.
Wenn ich hier diesen Weg langgehe, der ja auch meistens als Start dient für den Pfingstlauf,
also wer da noch nicht teilgenommen hat, sollte das unbedingt mal tun,
wird wunderbar organisiert von den Sportfreunden Bärwalder See.
Also an diesem Informationsding ist meistens der Start, da ist eine kleine Schranke.
Und von dort gehen wir jetzt weiter zum Ohr, das auf meiner rechten Seite liegt und hinter dem schon das Kraftwerk, also diese Wolkenmaschine zu sehen ist, die an dem heutigen Tag mit minus 5 Grad ungefähr wahnsinnig viele Wolken ausstößt.
Es ist auf jeden Fall ein Schauspiel und der eine oder andere mag denken,
boah, wie furchtbar dieses Kraftwerk, dieses hässliche Gebilde in einer so schönen Tourismusregion
wie Boxberg oder dem Lausitzer Seenland generell.
Und auf der anderen Seite wäre aber ohne dieses Kraftwerk der See, der zu meiner Linken sieht,
und auf dem noch so der Nebel steht, so ein bisschen, gar nicht entstanden.
Also das ist halt auch immer mal so ein kleiner Perspektivwechsel, den man einsehen sollte,
wenn man auf der einen Seite denkt, oh, das ist ja hässlich, unschön oder gefällt mir nicht.
Aber das eine gibt es ja meistens nicht ohne das andere.
Und deshalb können wir eigentlich dem Kraftwerk danken, dass es hier entstanden ist, um uns diesen See zu erschaffen, sage ich mal so.
Auch wenn ich natürlich ganz klar dafür bin, dass diese Ausbeute der Natur definitiv ein Ende finden muss.
Denn das kann langfristig nicht gut sein.
Also das ist langfristig nicht gut.
Auch wenn der See jetzt natürlich für uns etwas sehr, sehr Positives ist.
Genau, also gehen wir jetzt mal weiter zum Theater im Ohr.
Beziehungsweise zu diesem Landschaftskunstwerk.
Das Ohr.
An sich, wenn man sich das mal so betrachtet,
Wenn man drauf guckt auf dieses Ohr, sieht man so ein paar Hügel, die so komisch geformt sind.
Man kann sich gar nicht vorstellen, was das überhaupt soll.
Aber wenn man von oben drauf guckt, wie auch an dieser Informationstafel zu sehen ist, sieht man das Abbild eines Ohres.
Und jetzt müsste man den Künstler fragen, was er sich eigentlich dabei gedacht hat.
Aber da kann ja auch mal jeder für sich überlegen, was das bedeuten könnte, dieses Ohr hier.
An diesem Platz.
Zum einen natürlich ein Alleinstellungsmerkmal, so was hat ja nicht jeder vor der Tür.
Und zum anderen aber einfach mal das Ohr an etwas legen.
Mal genau hinhören.
Wie zum Beispiel auf das Knirschen im Schnee.
Daran erkennt ihr auch, wie schnell ich laufe.
Oder?
Wie langsam.
und man hört auch, dass der Schnee ziemlich tief ist, also für unsere Verhältnisse und dass er
vielleicht schon eine Weile liegt, sonst würde er vielleicht nicht ganz so sehr knirschen und dass
es andere Untergründe gibt, nämlich die, wo schon mal ein Auto lang gefahren ist und wo es gar nicht
so sehr knirscht, weil man nicht einsinkt. Also das Ohr, mal auf Dinge ausrichten und mal genau
hinhören. In Stille. Denn ich stehe jetzt direkt im Theater am Ohr und vielleicht könnt ihr euch
Ich kann euch noch daran erinnern, an ein paar Vorführungen hier im Ohr, an Kino, an Theater, an Musik.
Es ist ein wunderschöner Platz mit, ich glaube, 250 Plätze oder wie er bietet und wirklich sehr, sehr schön gelegen.
Jetzt kann man auch noch die Sonne aufgehen sehen und am Abend geht sie hinter einem sozusagen runter.
Also man kann mal herkommen und man kann dieses Ohr natürlich auch mieten für Aktivitäten, für private Sachen.
Oder wenn man Lust hat, eine Veranstaltung durchzuführen, kann man einfach mal sich an die Gemeindeverwaltung wenden und dann dieses Ohr nutzen.
Da gibt es natürlich auch Toiletten, ein kleines Toilettengebäude und auch noch Umkleiden und so.
Aber es ist wirklich schön. Es ist wirklich schön.
Ja, und jetzt von dieser Ohrmuschel, in der das Theatermoor angelegt ist, laufen wir mal das Ohr ab.
Fragt mich jetzt nicht, wie diese ganzen Dinge da im Ohr heißen, das kann ich auch nicht alles sagen.
Aber wir laufen jetzt einfach mal hier auf dieses Landschaftskunstwerk.
und ich sehe, hier waren schon ein paar Schlittenfahrer aktiv, ein paar Wanderer, ein paar Hoppelhasen.
Hundespuren habe ich noch nicht gesehen, aber auf jeden Fall sehr, sehr interessant, auch mal im Schnee Pferden zu lesen.
Das kann man beim Piosphärenreservat, da gibt es auch so Führungen, denen man sich anschließen kann und da kann man Spuren lesen.
lernen. Kann man sich fragen, wozu braucht man das eigentlich in der heutigen Zeit? Es ist einfach
eine Erweiterung des Wissens, dann kommt man raus an die frische Luft. Wenn man die Kinder noch dazu
hat oder dabei hat, ist das für alle eine wunderschöne Geschichte. Pferden lesen. Ja,
das hier links sieht aus, tatsächlich, wie ein Hund. Aber gut, könnt ihr mal selber gucken kommen,
Solange der Schnee noch liegt, macht das auf jeden Fall Spaß.
Und man kann natürlich Schneeengel machen, wenn man sich in den Schnee fahren lässt.
Aber das werdet ihr sicher alles selber schon mal ausprobiert haben.
Ich habe sogar gehört, dass es in Boxberg Langläufer gibt Richtung Reichwalde.
Sollen da wohl schöne Strecken sein, die man mit den Langlaufskiern absolvieren kann.
Ich habe mich auch gefragt, wer denn hier in unserer Region Langlaufskier hat.
wo doch nicht mehr so viel Schnee fällt.
Aber angeblich kann man sich die ganz günstig anschaffen.
Und an solchen Tagen wie heute bei tollem Wetter kann man gegebenenfalls auch mit den Skiern auf Arbeit fahren,
wenn man hier in der Region arbeitet.
Ja, und dann merkt an meinem Schnaufen, habe ich schon lange keinen Sport mehr gemacht.
Denn um das Ort zu erklimmen, muss man einen Hügelhof gehen.
Und ja, das geht normalerweise ganz leicht, aber wenn man so ein bisschen aus der Übung ist, dauert es länger und die Pumpe ist aktiver.
Aber die Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall, denn man wird belohnt mit einem fantastischen Blick über den Bewaldersee.
Gleich haben wir es geschafft.
Da gibt es ja diese Sendung im Fernsehen.
Sport, Viertelstunde, Gymnastik oder so.
Da würde man noch sagen und 10 und 9 und 8 Wiederholungen und so.
Aber das erspare ich euch jetzt, denn ich bin hier oben angelangt.
Da ist eine kleine Bank.
und man hat wirklich einen fantastischen Blick, nicht nur über den See,
sondern auch ins Kraftwerk hinein, in die Wolkenmaschine,
auf den Wald, Richtung Bewalde und Sprei.
Uist hat sich versteckt hinter dem kleinen Vorsprung, den man so im Wasser sieht.
Also ich stehe direkt oben und um 9 Uhr ungefähr, das linke Hand, geht die Sonne mehr oder weniger auf.
Und linkerhand sehe ich das Tourismusinformationszentrum und den Campingplatz und lasse den Blick schweifen über den Strand.
Und dahinter kommen Wälder und über die Wälder hinweg sieht man eine Berglandschaft.
Wenn man den Blick weiter nach rechts schweifen lässt, sieht man noch mehr Berge.
das Bautzner Oberland und davor sehe ich den Hafen von Klitten.
Noch weiter rüber immer noch das Bautzner Oberland und dann komme ich, wie gesagt,
nicht ganz nach Uist, aber hinter dem Vorsprung hier im Wasser liegt dann Uist.
Und es ist wirklich ein sehr, sehr schönes, friedliches Bild.
Teile des Sees wirken, als ob sie eingefroren sind.
Und andere Teile sind in Bewegung.
Hinter mir hört ihr die Straße, die Umgebungsstraße von Boxberg.
Ja, was könnte hier noch entstehen?
Eigentlich soll ja hier noch dieses Hotel gebaut werden.
Lassen wir uns überraschen, wie sich dann dieses Bild, dieses friedvolle Bild hier verändert.
Was ich auf jeden Fall sehr, sehr schön finde an dieser Stelle, dass es keine Gebäude gibt, die direkt am Wasser stehen und somit den Blick auf das Wasser versperren.
Also da können wir uns wirklich sehr, sehr glücklich schätzen, dass dieser See uns den Bürgern gehört, dass wir fast an jeder Stelle ins Wasser können.
dass wir uns diesen See so ein Stück weit zu eigen machen können und Ideen spinnen können,
was sich hier ansiedeln kann, was wir hier für Aktivitäten möchten, was wir hier vielleicht auch brauchen.
Und dafür gab es ja verschiedene Entwicklungskonzepte auch.
Und vielleicht lohnt es sich, bei der Gemeindeverwaltung einfach nochmal anzufragen,
wenn man nicht weiß, wie sich das weiterentwickeln soll.
Die geben ja da auf jeden Fall gute Hinweise beziehungsweise Informationen, was hier geschehen soll.
Genau, und die ein oder andere Anregung, wie man sich das vorstellt in 10 oder 20 Jahren, ist vielleicht auch ganz interessant. Schön, es ist wirklich schön. Und man kommt, also vielleicht nicht alleine mit dem Rollstuhl, aber wenn man jemanden hat, der den Rollstuhl schiebt, kommt man tatsächlich auch bis hier hoch.
Es ist relativ eben, also keine Vorsprünge oder größeren Steine oder Treppenstufen, die man überwinden muss.
Man kommt also mit dem Rollstuhl auch ganz gut hier hoch.
Und wenn ich mich noch ein paar Jahre zurück erinnere, dann war dieses Areal um das Ohr bis zum Wasser hin sehr, sehr belebt an einem Wochenende mit der Transnaturale.
Der ein oder andere wird jetzt in Erinnerung schwelgen. Das war wirklich eine sehr, sehr schöne Veranstaltung. Es waren Gaukler vor Ort, es gab sehr, sehr viel Kultur, viel zu essen, viel Musik.
Also es war wirklich ein sehr, sehr großes Volksfest und viele Leute möchten, dass so etwas nochmal entsteht bzw. nochmal durchgeführt wird.
Und ich kann allen nur empfehlen oder vorschlagen, diejenigen, die sowas wollen, sich mit ein paar anderen Leuten zusammenzusetzen und zu gucken, wie man sowas umsetzen kann.
wir können nicht darauf hoffen, dass die Gemeindeverwaltung alles immer macht,
sondern wir dürfen selbst aktiv werden.
Das wird viel Arbeit sein, aber am Ende kommt eine gute Sache dabei raus
und dafür lohnt es sich letztendlich.
Also alle, die Bock haben, irgendwas zu machen, macht einfach.
Fangt an, sucht euch andere Leute, die euch dabei unterstützen können
und dann geht es einfach los.
Was ich persönlich gar nicht leiden kann, meckern und nichts machen wollen.
Es ist wirklich ganz, ganz furchtbar und diese Kultur des Meckerns hat sich hier so eingeschlichen, nicht nur in Boxberg, sondern generell, also in einer Großgemeinde, sondern generell.
Und das finde ich sehr, sehr schade, denn jeder hat die Möglichkeit, etwas zu tun, egal wie alt, egal wie groß der Geldbeutel ist, egal wie die körperliche Verfassung ist.
Wenn man etwas tun will, wenn man etwas verändern will, dann muss man bei sich anfangen und sozusagen auch die ersten Schritte gehen.
Und dann werden sich Leute finden und anschließen, die das Ganze mit unterstützen, wenn es unterstützenswert ist.
Das muss man natürlich dann auch nochmal so aus anderen Perspektiven betrachten.
Genau, und wenn ich mich jetzt nochmal nach rechts drehe, ein Stück weiter,
und dieses Kraftwerk bestaune, das ist schon faszinierend.
Wenn man sich das überlegt, wie groß das ist, wie viel Platz das einnimmt
und was es für eine Bedeutung für die Region hat.
Wärmelieferant, Arbeitsplatz oder Arbeitgeber.
Was passiert, wenn es nicht mehr da ist, dieses Kraftwerk?
Wie kann man es umbauen, umändern, dass es gut in die nächste Generation passt?
Das sind sicherlich die Gedanken, die sich auch die LEAG macht, hoffen wir zumindest.
Und irgendwie wird es weitergehen.
Es ist immer weitergegangen.
Ja, also malen wir nicht zu schwarz, sondern gehen wir wieder zurück, den Berg runter.
Da werde ich nicht ganz so sehr schnaufen, weil das ja relativ leicht ist.
Allerdings ist jetzt aufzupassen, weil es ein bisschen rutschig auch ist, dass man sich da nicht auf den Hosenboden setzt.
Ja, und das ist ja ein Experiment heute mit diesem, ich rede mal so mit mir.
mehr oder weniger Selbstgespräche führen, wenn man so gar kein Gegenüber hat.
Ich weiß nicht, macht ihr das? Selbstgespräche führen?
Ich finde das an sich ganz interessant, um seine Gedanken mal so sortieren zu können.
Die Aufgaben, die anstehen oder die Gedanken einfach, die so querschießen, mal so ein bisschen gerade rücken.
Und ich mache das meistens bei der Gartenarbeit.
Und dass ich meine To-Do-Listen nochmal vor mir hinspreche und dann gucke, wie ich die Prioritäten setze.
Ja, wie geht ihr denn damit um?
So mit dem Gedankensortieren.
Habt ihr da spezielle Strategien?
Habt von jemandem gehört, wenn die Gedanken in der Nacht kommen, dann werden die an eine Wäscheleine gehangen.
Damit man sie am nächsten Tag, also eine gedankliche Wäscheleine, damit man sie am nächsten Tag sortieren kann.
Andere schreiben To-Do-Listen, andere sprechen sich ihre Gedanken ins Handy, andere gestalten sich so eine Art Vision Board.
Das ist so ein Board, eine Tafel oder ein großer Zettel, auf den man seine Vorstellungen, seine Visionen, seine Träume wie so eine Art Collage oder halt einfach auch nur in Wortform aufbringt.
Dass man sich das ständig vor Augen führt, dass man sich das immer anschauen kann, dass das wirklich sichtbar ist in der Hoffnung, dass diese Visionen, Träume, Wünsche sich dann tatsächlich auch realisieren und umsetzen lassen.
Andere schreiben sowas wie Bucketlists. Das sind eigentlich Listen, die man schreibt von Dingen, die man noch vor seinem Ablehnen erledigt haben möchte.
Es gibt ja so wunderschöne Filme, wo ältere Herrschaften eine Todesbotschaft bekommen haben und sagen, okay, ich habe jetzt nur noch drei Monate zu leben, was will ich denn alles tun?
Daher kommt dieser Begriff der Bucketlist.
Und da schreibt man dann so Dinge drauf, wie ich will unbedingt mal nochmal Fallschirmspringen.
Oder ich möchte eine größere Reise machen.
Oder ich möchte mir noch ein Haustier anschiefern oder was auch immer.
Also da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie man so mit den Gedanken und Ideen, die man so hat, umgeht.
Genau. Wie macht ihr das so?
Ihr könnt das gerne in den Kommentaren schreiben und ihr könnt auch gerne in die Kommentare schreiben
beziehungsweise dem Mario direkt schreiben, wie ihr dieses Format findet, ob ihr das blöd findet
oder was ihr generell noch euch vorstellen könnt.
Denn wir werden ja dieses Jahr noch ein paar andere Dinge ausprobieren.
Also ihr dürft gespannt sein, was wir uns noch überlegt haben.
Maja und ich, wir treffen uns regelmäßig, um Pläne zu machen und das Smenschelt ein Stück weit voranzubringen und immer mal wieder neue Dinge auszuprobieren.
Genau, dafür ist es ja letztendlich auch da.
So, ich bin jetzt wieder auf dem Rückweg. Das Ohr habe ich hinter mir gelassen Richtung ehemaliges Geterbahn.
Ich weiß nicht, ob ihr die alle kennt. Das ist so ein Oval, angelegt zwischen der Tourismusinformation und dem Ohr und wurde für Skater angeschafft, sodass die sozusagen im Oval skaten können.
Und jetzt scheint mir so die Sonne ins Gesicht und der Schnee glitzert immer noch so schön silbern, wie so im Märchen die Eisprinzessin, müsst ihr euch das vorstellen.
Und das Gras und die Halme sind alle überzogen mit Raureif, ist alles so weiß und glitzert schön und schimmert, also es ist eine wunderschöne Atmosphäre.
Also so ein Spaziergang am frühen Morgen bei diesen Temperaturen ist wirklich sehr, sehr schön.
Kann ich nur empfehlen.
Abgesehen davon, dass es gut für die Gesundheit ist, auch wenn es ein bisschen kalt ist, aber durch das Gehen wird es natürlich auch ein bisschen wärmer.
Ja.
Wie schnell werde ich denn ungefähr laufen?
Ihr hört ja das Knirschen im Schnee sozusagen, meine Fußabdrücke.
Wie schnell wird das ungefähr sein?
Ich habe keine Ahnung.
Aber vielleicht hat ja jemand Lust von euch das rauszufinden.
So, jetzt bin ich beim Oval.
Und um das Oval herum geht ja auch eine Straße, die sehr schön geschoben ist.
Also hier lohnt sich definitiv ein Spaziergang.
Und auf diesem Oval kann man noch wunderschöne Schneebilder malen, denn da ist noch nichts zu sehen.
Alles noch weiß, unberührt.
Schön. Es ist einfach sehr, sehr schön. Ich muss nochmal sagen, wir leben in einer ganz tollen Region und ich glaube, das müssen wir uns immer wieder vor Augen führen, was wir ein Glück wir haben mit diesem See und mit den anderen Dingen ringsherum, mit dem Biosphärenreservat, mit auch in Norden, mit dem Findlingspark,
Mit dieser ganzen Natur um uns herum, das ist wirklich ein Geschenk, was wir annehmen können, womit wir auch mehr nach außen treten können.
Wo wir darauf stolz sein können, was hier alles schon entstanden ist.
Jetzt marschiere ich runter zum Anleger, hier auf der Boxberger Seite.
Das ist übrigens der Zieleinlauf, den ich jetzt hier runtergehe beim Pfingstlauf.
Wirklich ein sehr, sehr schönes Spektakel, kann ich nur empfehlen.
Wer noch nicht mitgemacht hat, auf jeden Fall mal vorbeigehen, rechtzeitig sich anmelden.
Es gibt unterschiedliche Strecken, auch Walker dürfen, glaube ich, mitmachen.
Und hier unten ist der Zielbereich, ist immer ein richtiges Halligalli mit einer Bühne, mit Musik, mit Versorgung
und ganz, ganz vielen Sportlern, die daraufhin trainieren, hier entweder den halben See zu belaufen
beziehungsweise einmal um den See zu laufen.
Es ist ja die Halbmarathonstrecke.
Also lohnt sich auf jeden Fall.
Und an diesem Anleger, ja jetzt sehe ich, dass hier der See zugefroren ist.
An diesem Anleger liegen im Sommer ja schöne Boote.
Und was man hier unten auch tun kann, heiraten.
Eine wunderschöne Hochzeitslocation mit Blick auf den Berwalder See.
Das Bautzner Oberland.
Also auch sehr, sehr schön.
Falls ihr noch nicht verheiratet seid und nicht wisst, wo ihr das machen sollt.
Hier ist the place to be.
Jetzt kommt der Wind auf.
Direkt hier am Wasser.
Ach, das ist so schön.
kleine Enten schwimmen im Wasser der Nebel steigt auf da an der Seite wo der Schwimmerbereich ist
die Sonne spiegelt sich im Wasser, das ist traumhaft jetzt hier mit einem Liegestuhl
dick eingepackt. Mensch, das wäre cool. Was will man mehr? Ja, und jetzt laufe ich zurück Richtung Campingplatz.
Da hat sich ja in den letzten Jahren auch einiges getan. Also die Betreiber sind wirklich dran, immer wieder neue Dinge einzuführen,
auszuprobieren, umzusetzen, um das Campen hier am Bewalder See für alle noch attraktiver zu gestalten.
Und wer noch nicht hier gewesen ist, es lohnt sich auf jeden Fall, mal am Campingplatz vorbeizufahren.
Die haben natürlich, also jetzt im Winter nicht, aber im Sommer dann oder wenn sie wieder aufmachen,
die haben natürlich auch eine Versorgung, die haben so einen kleinen Fanshop und solche Sachen.
Also es ist wirklich eine schöne Geschichte.
Aber bevor wir dahin kommen, komme ich hier natürlich noch an dem Bootsverleih vorbei, der jetzt auch geschlossen hat.
Aber im Sommer ist das wunderbar.
Kann man noch Center Paddle ausleihen, Fahrräder, Boote.
Also wer noch kein Geschenk hat für irgendwelche Geburtstage, die dieses Jahr anstehen,
könnte sich überlegen, eventuell einen Gutschein für eine Paddeltour oder sonstiges sich hier an der Marina Fili zu organisieren.
Ich finde dieses Knauschen so fantastisch.
Und schon bin ich wieder am Campingplatz.
Gern würde ich mit euch noch ein Stückchen spazieren, aber ich muss ganz ehrlich sagen,
Und so gänzlich ohne Partner, also ohne Gegenpart, ist es schwierig.
Für das nächste Mal werde ich mir doch einen Spickzettel mitnehmen müssen,
damit ich ein paar Themen habe, die ich mit euch besprechen kann.
Und deshalb würde ich diese erste Folge, diese Testversion, gern abschließen
und euch noch alles Gute fürs neue Jahr wünschen.
und bin gespannt, bin selber gespannt tatsächlich, was wir mit Mayo und mit eurer Unterstützung in diesem Jahr alles auf die Beine stellen.
Und sage einfach Tschüss und bis bald.
