Bürgermeistergespräch: Hendryk Balko live
Veröffentlicht am: 25.08.2025 Aufgenommen am: 21.08.2025 Dauer: 1h 14min
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Worum gehts?
Mit dieser Episode beginnt bei ’s menschelt ein neues Format: das Bürgermeistergespräch. Romy und Mario haben Hendryk Balko, den Bürgermeister von Boxberg/O.L., eingeladen – und zwar nicht ins Studio, sondern live auf die Bühne. Im Rahmen des ersten Communitytreffens von ’s menschelt entstand so ein besonderes Gespräch vor Publikum.
Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Themen, die die Gemeinde aktuell bewegen: Von den kleinen Dingen wie Bushaltestellen und Defibrillatoren bis zu großen Fragen rund um Fernwärme, Strukturwandel und Carbonforschung. Es geht um ärztliche Versorgung, das geplante Gesundheitszentrum, die Zukunft des Theaters im Ohr und die Entwicklung des Tourismus am Bärwalder See.
Das Publikum bringt sich direkt mit Fragen ein, Hendryk gibt ehrliche Antworten und schildert, wie sich Erwartungen der Bürger:innen und die Realität der Verwaltung oft unterscheiden. Auch persönliche Einblicke fehlen nicht: Wie gelingt es, Bürgermeister und Privatmensch zugleich zu sein?
Diese Episode ist nicht nur der Auftakt für das Bürgermeistergespräch, sondern auch ein starkes Zeichen für lebendige Gemeinschaft. Sie zeigt, wie wichtig Austausch auf Augenhöhe ist – ob über große Pläne oder alltägliche Herausforderungen.
SPRECHER IN DIESER FOLGE

Romy

Mario
Hendryk Balko
Ulla
Gast
Fernwärme
- envia THERM
- rbb24 | Brief an Politik: Lausitzer Kommunen fürchten durch Leag-Rückzug um Wärmeversorgung
-
Fernwärme – Wikipedia
Strukturwandel Lausitz - H2-Hub, Net Zero Valley, Wasserstoff
- Leag legt geplantes Wasserstoff-Kraftwerk in Boxberg auf Eis | MDR.DE
- Net Zero Valley Lausitz – Europas Modellregion für grüne Industrie
- Net-Zero Valley Lausitz – Lausitz Runde
- Erstes Netto-Null Valley in Deutschland: EU-Kommission unterstützt die Lausitz - Europäische Kommission
Technische Grundlagen Wasserstoff
Carbon-Forschung
- „Weltweite Oberliga in der Carbonfaser-Forschung“: TU Chemnitz erhält rund sechs Millionen Euro Bundesförderung zur E… | TU Chemnitz
- „Carbon LabFactory Sachsen soll ein Leuchtturm für nachhaltige Carbonfaser-Herstellung in Europa werden“ | TUCaktuell | TU Chemnitz
Gesundheitszentrum, Defi - InvKG, SAB, SMIL Ministerium
- Gesundheitszentrum Boxberg
- InvKG - Investitionsgesetz Kohleregionen
- Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung
- Freiwillige Feuerwehr Boxberg/O.L. | Boxberg
Tourismus Bärwalder See
- Bärwalder See
- Lausitzer Seenland: Bärwalder See
-
Lausitzer Seenland – Wikipedia
- Theater im Ohr
- Restaurant Arche
- Safariwildrevier
- Bärwalder Seelust - Schiff fahren auf dem Bärwalder See
ÖPNV
- Autonomer Bus jetzt täglich am Bärwalder See unterwegs - noch mit Fahrer | MDR.DE
- ÖPNV-Taxis - Start der Testphase am 05. Mai 2025
- Bustaxi bestellen online - PriMa+ÖV
Allgemeine 's menschelt Links
Kapitelbilder
Zu dieser Episode von „'s menschelt“ gibt es ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecherzuordnung.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt. Bei den Hauptfolgen werden wir so gut wie möglich versuchen, das Transkript nachzubearbeiten. Es kann aber auch immer sein, dass wir dafür keine Zeit hatten. Der automatisierte Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort.
Transkription der Episode anzeigen

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Smenschelt.
Heute mit Henrik Balko und Mario und einem großen Publikum.

Was ist hier los?

Ja, ähm, ich bin ein bisschen aufgeregt, muss ich ganz ehrlich sagen.
Und wir haben lange darüber gesprochen, was wir heute hier machen und wie wir
uns so die Bälle zu werfen mit Mario. Aber gerade bin ich ein bisschen sprachlos.
Also mach du mal.

Vor allen Dingen haben wir gar nicht gesagt, dass wir uns die Bälle zuspielen,
sondern wir wussten überhaupt nicht, wie wir es machen sollen.
Deswegen steht hier jetzt auf dem Zettel, Mensch Henrik, mach mal eine kurze
Selbstverständigung. Wer bist denn du? Was machst du hier? Warum haben wir dich eingeladen?
Ja, erstmal vielen Dank für die Einladung überhaupt. Freut mich natürlich heute
hier zu sein und ich bin sehr froh, dass so viele der Einladungen von euch gefolgt
sind und dass wir das heute nicht hier zu dritt machen, sondern dass der Saal
eigentlich gut gefüllt ist.
Ja, ich bin Bürgermeister seit 2022 in der Gemeinde Boxberg,
mache das sehr gerne, ein sehr aufregender Job, sehr abwechslungsreich und ich
denke darum wird es heute eventuell gehen.

Um deinen Job als Bürgermeister?
Und natürlich die Gemeinde Boxberg. Was gibt es so ein Neues im Strukturwandel?
Was gibt es beim Gesundheitszentrum oder vielleicht hier an dem größten See Sachsens?

Genau, also das war ja auch ungefähr das Format, was wir heute vorhatten.
Und zwar hatten wir uns ja beide mal unterhalten, Henrik, dass wir ja vielleicht
alles halbe Jahr uns mal zusammensetzen und treffen, um dann immer zu gucken,
wie war das letzte halbe Jahr und wie wird halt das nächste halbe Jahr.
Genau, deswegen sind wir heute hier.

Genau, aber wir suchen erstmal einen kleinen Einstieg und fragen dich deshalb
im Vorfeld, ob du überhaupt Podcast hörst, ob du unseren Podcast hörst und wenn
ja, welche Folge dir am besten gefallen hat.
Ja, erstens mal. Also ja, ich höre seit einigen Jahren dann doch relativ häufig Podcasts,
weil ich es dann nochmal sehr informativ finde, ob nun alles gesagt von der
Zeit oder die ganz Bekannten wie Gemischtes Hack oder Fest und Flauschig, aber auch Matzes Hotel,
wo man doch immer wieder verschiedene Gäste hat und viel erfahren kann,
was man vielleicht so in so einem 5-Minuten-Beitrag im Fernsehen oder im Radio nicht erlebt hat. kann.
Und ja, einige Folgen von euch habe ich schon gehört, alle habe ich nicht geschafft.
Eingestiegen bin ich damals mit dem Pfarrer Jodanoff, der mir dann,
wo ich das sehr interessant fand, wo dann doch verschiedene Informationen von
der gesamten Gemeinde, aber auch überhaupt vom Kirchspiel mit eingeflossen sind
und Themen, die mir auch teilweise neu waren.
Und das fand ich ganz toll und da bin ich auch dran geblieben.

Schön.
Ja.

Gab es etwas, was du für die Verwaltungsarbeit mitnehmen konntest aus dem einen oder anderen Podcast?
Ja, also da fand ich zum Beispiel vom Herrn Gruner ganz interessant,
dass die Bushaltestelle in Raunen neu gemacht werden muss und dort vielleicht
der andere Farbanstrich notwendig ist.
Also das nehme ich dann schon mit. und grundsätzlich muss ich aber sagen,
dass der Podcast überhaupt stattfindet und Leute überhaupt in der gesamten Gemeinde
befragt werden, ihre Infos abgeben können, ihre
Ideen oder Vorstellungen finde ich ein ganz wichtiges Instrument.
Einmal, dass wir die Möglichkeit haben, aufeinander zuzugehen, uns auszutauschen,
Neues zu erfahren und ja, dass dann manchmal immer noch die alten Vorurteile
herrschen, die dann manchmal so da sind, aber das auch...
Ja, vieles vielleicht auch gar nicht so bekannt ist, warum manches so läuft.
Das sind ja manchmal die klassischen Sachen.
Es heißt immer sehr gerne, die Gemeinde müsste mal.
Und dass aber die Gemeinde an vielen Stellen gar nicht darf,
ist dann nicht so bekannt.
Und da bin ich froh, dass da der Podcast auch ein Stück weit helfen kann,
vielleicht auch dort ein bisschen Neues mit reinzubringen.

Gibt es etwas Spezielles, was dir jetzt in den Sinn kommt, wenn du sagst,
die Leute denken, dass das die Gemeinde machen müsste, aber dass sie es gar
nicht darf? Also hast du ein Beispiel für uns?
Ich habe gerade das Thema mit den Bushaltestellen erzählt. Das ist ein Thema,
was mich schon sehr lange umtreibt und am liebsten hätte ich das auch schon
vor drei Jahren umgesetzt, weil ich mir sage, es gibt,
das ist eine kleine, an sich bin ich so rangegangen, das ist eine ganz kleine
Sache, die aber in jedem Ortsteil umgesetzt werden könnte.
Und wo jeder sieht, wir befassen uns damit und es geht nie immer bloß um bestimmte
Großprojekte, sondern auch um die kleinen Sachen, um die Schüler,
um die Kids, die den Schulbus nehmen müssen.
Dann haben wir aber dann doch wieder Themen, wo man sagt, Mensch,
warum geht das nicht so einfach?
Denn manche Wartehäuschen, die wurden vor 50 Jahren gebaut, die stehen aber
auf Grundstücken von privaten Leuten.
Ich kann den ja einfach jetzt abreißen, weil die sind ja auf dem privaten Grundstück.
Ich kann aber auch nicht einfach ein neues Hütte hinstellen,
weil es nicht mehr ein Grundstück ist.
Es gibt eine Armengemeinschaft dahinter, es gibt den Swann dahinter,
es gibt verschiedene Zuständigkeiten bei den Straßen.
Es ist mal die Gemeinde, mal ist es der Kreis, mal ist es der Bund.
Und da merkt man schon, willkommen in Deutschland.

Sehr, sehr komplex.
Ja, die Wege sind zu lang, ganz genau, die Bearbeitungszeiten.
Hau mit der Faust auf den Tisch, war der Kommentar aus dem Publikum, genau.
Kann ich bei mir im Büro machen, kommt auch manchmal vor, aber das interessiert
dann dem im Bundestag oder so dann auch vielleicht weniger.

Du haust im Büro mit der Faust auf den Tisch, das heißt, du bist ein strenger Chef?
Nein, das ist dann eher so bei Themen, wo ich sage, Mensch, geht es nie einfacher
oder wollte man das nie schon geklärt haben?
Da bin ich dann manchmal vielleicht auch ungeduldig und sage mir,
das hätte doch schon längst passieren können oder längst umgesetzt werden können.
Und dann tue ich mich natürlich an der Stelle erinnern.

Die Mühlen der Verwaltung malen langsam oder die Mühlen der übergeordneten Bereiche sozusagen?
Das ist ja manchmal ein Ping-Pong-Spiel, die eine Behörde sagt,
ich bin nicht zuständig, das muss die andere Behörde machen.
Wenn man dann so einen Briefverkehr ständig hat, gibt es dann meistens bloß
eine Lösung, alle an den Tisch zu holen, bis die dann alle wieder Zeit haben,
ist wieder ein Vierteljahr und wieder ein halbes Jahr zurück.
Man muss dann schon ordentlich Termine dahinter setzen, um überhaupt kleine
Schritte voranzukommen.
Und ja, manchmal ist es dann auch einfach so, dass ein Partner,
der dann vielleicht endlich mal am Tisch ist,
aber immer noch vielleicht seinen CEO fragen muss und der dann auch nicht so
die richtige Zeit hat und nicht zum Punkt kommt.
Also wir haben das beim Thema Fernwärme, da hätten wir uns beispielsweise schon
sehr gern mit der LERK schneller geeinigt und führen da regelmäßig Gespräche,
Kontakte und verschiedene Gründe führen dann doch immer wieder dazu,
dass es noch keine Antwort geben kann.

Es gibt keine Antwort auf die Frage, wie wir mit der Fernwärme weiter versorgt
werden oder welche Frage?
Also es gibt eine Sicherheit, dass weiterhin insbesondere für den Ortsteil Boxberg
Fernwärme geliefert wird.
Aber natürlich, wie geht es in den nächsten Jahren weiter? Es soll ja alles
CO2-frei sein, es soll grün sein.
Dann kommt aber die Ökonomie dagegen, die einfach sagt, die Abwärme vom Kraftwerk
ist einfach so billig, dass man es nutzen muss.
Der Haken an der Geschichte ist natürlich, dass das Kraftwerk nie zu jeder Tageszeit
liefert, weil Wind und Sonne zu viel da ist und dann das Kraftwerk nach unten gefahren wird.
Und das wird natürlich in der Zukunft häufiger der Fall sein.
Und dann ist die Frage, welche Heizform springt dann ein?
Und das alles zu berechnen und die ordentlichen Kapazitäten dann auch als Backup
zu haben, sind nicht ganz so einfach.
Das ist auch verständlicherweise für die Leak nie einfach.
Aber manches Mal hätte es da vielleicht auch schon früher einen Prozess geben
können, wo man früher sich Gedanken dazu macht.
Und das ist dann ärgerlich, da wir schon länger in den Gesprächen sind und uns
Termine ausgemacht haben, wo man eine Deadline gezogen hat und gesagt hat,
okay, jetzt im August wollen wir es wissen.
Da habt ihr euch entschieden und jetzt im August haben wir da gesessen und werden
uns im Oktober nochmal fast zum gleichen Thema wieder auseinandersetzen.
Und das ist natürlich dann ärgerlich, weil das oftmals bei vielen anderen Themen
auch so ist, wo man immer wieder ins Gespräch gehen muss und es selten der Fall
ist, einfach auf den Tisch zu hauen. Und dann klappt das schon.
Man ist ja dann doch egal, bei welchem Thema, immer mit vielen Partnern und
zusammen und muss da zusammenarbeiten.
Man muss sich natürlich dann auch in der Zukunft wieder in die Augen schauen können.

Ist das von der LEAG eine Art Hinhaltetechnik oder denkst du,
die wissen es im Moment selber nicht besser oder die haben keine Lösung?
Im Moment ist es eine große Mathematikaufgabe, die es wirklich sehr kompliziert
macht, dort am Ende einen Kilowattstundenpreis dahinter zu schreiben,
weil das bisher so noch keiner gemacht hat.
Bisher war die Fernwärmeversorgung von Boxberg immer 24-7 möglich.
Und jetzt ist es ja so, dass eine flexible Anpassungsphase, eine flexible Fahrweise
der Kraftwerke einfach stattfinden muss.
Denn es ist einfach so, dass wenn zu viel Sonne und zu viel Wind da ist,
dass der Börsenpreis für Strom in Leipzig im Minusbereich ist und das Kraftwerk
natürlich dann weiter Strom abgibt.
Aber dafür kein Geld bekommt, sondern Geld zahlen muss. Und wenn die das nur
noch dann machen, um für die kleine Ortschaft Boxberg-Strumm Wärme zu liefern,
rechnet sich das für die nicht.
Deswegen müssen die da flexible Arbeitsweisen reinbekommen und dann muss halt
ein anderes Heizmedium einspringen.
Und das perspektivisch auszurechnen, in welcher Formel da die richtig ist,
ist natürlich verdammt schwierig.
Deswegen kann ich das an der Stelle verstehen, dass man sich da Zeit nehmen muss als Unternehmen.
Aber natürlich hätte ich mir da früher irgendwie einen Weg gefunden,
dass wir dort langfristige Sicherheit bekommen.
Uns wurde aber gesagt, und da ist ja nicht bloß die Leaxe, auch die Enviatermen,
die das Netz hat, dass wir die Wärmeversorgung und die Sicherheit haben,
egal welche Tageszeit oder Jahreszeit das der Fall ist, und dass es da eine
Backup-Lösung geben wird.

Mhm, super. Danke.
Okay.

Erstmal bis hierhin. Mario.

Was denn?

Was hast du denn für Fragen?

Jetzt waren wir ja gerade schon bei der Wirtschaft. Können wir gleich mal einen
Wasserstoff rückschlagen? Dann gehen wir gleich zur Wirtschaft und Energie.
Weil nun ist ja das H2-Projekt gestorben. Nein, nicht gestorben,
sondern wurde jetzt auf Eis gelegt. Was macht das mit der Gemeinde Boxberg?
Ja, du sprichst das H2-Hub an. Das wird ja mit rund 60 Millionen Euro von der
EU gefördert und Ziel war es da gewesen,
nicht nur das Thema Wasserstoffproduktion und Speicherung umzusetzen,
sondern auch drei verschiedene Stromspeicher hinzustellen, eine Schaltanlage und vieles mehr.
Und natürlich dann auch neben der Wasserstoffproduktion die Rückverstromung von Wasserstoff.
Fakt ist, der Marktpreis für Wasserstoff ist aktuell sehr hoch,
nicht wettbewerbsfähig und fehlt die Firma oder das Unternehmen,
das den Wasserstoff zu dem Preis abkauft
und die sogenannte Lausitz-Banane fehlt.

Nein, dann erkläre mal.

Genau, erkläre mal. Also für ein Energielein, wie produziert man Wasserstoff?
Und warum muss man den irgendwie...

So tief muss man da jetzt glaube ich nicht einschränken.

Also ich weiß es nicht. Und auch mit diesem Hub. Aber jetzt brauche ich immer ewig,

Um das Thema auszuz... Ewig? Naja, schon ganz schön lange, um das zu erklären.
Es ging erst mal um das Wasserstoffprojekt.
Im Endeffekt geht ja alles auf dieses Net Zero Valley sozusagen,
was ja hier mit der Lausitzrunde nach Europa getragen hat, was ja jetzt sozusagen
auch endlich mal da beschlossen werden sollte oder nicht.
Und das sollte ja dazugehören. Also jetzt ist die Frage immer,
alles liegt in schwarze Pumpe. was wird denn jetzt eigentlich dann hier noch sein?
Bei uns in der Gemeinde Boxberg. Weil Carbon vielleicht noch,
aber es ist ja nur ein Forschungsprojekt.
Also was haben wir dann noch, wenn das H2-Hub nicht da ist?
Also um das vielleicht kurz einzuordnen, das H2 Hub, also das Wasserstoffprojekt,
ist zum Teil auf Eis gelegt.
Also die großen Speicher kommen, die Batteriespeicher, die Schaltanlage kommt.
Das wird alles vorbereitet. Das war in dem Projekt so oder so mit enthalten.
Und wie man ja auch sehen konnte, sind ja auch die alten Kühlturme mit weggekommen.
Die vier Stück, die dort hinten waren.
Und das ist natürlich auch schon mal ein wichtiger Punkt, dass da Baufreiheit geschaffen wird.
Das Thema Wasserstoffproduktion ist laut der LEAG erstmal auf Eis gelegt.
Das wird sicherlich dann, wenn die Marktbedingungen besser sind,
dann vielleicht doch kommen.
Carbonforschung, du hast es angesprochen, ist ein Projekt, was wirklich für
uns ein Segen werden könnte.
Es ist eine Forschungsanlage, die Carbonfasern untersucht und die hier entwickelt werden könnten.
Carbon ist ja aktuell noch ein Erdölprodukt. Und auch hier ist die Frage, wie mache ich das grün?
Wie mache ich das aus nachwachsenden Rohstoffen? Und genau das will die TU Chemnitz
im Gewerbegebiet in Kringelsdorf, neben Europor, untersuchen,
anwenden, aber das auch praxisnah machen.
Und das ist genau das Spannende, dass wir hier keine Grundlagenforschung herbekommen,
sondern angewandte Forschung, was dazu führen könnte, dass sich Unternehmen,
Manufakturen, Startups in der Nähe Angliedern ansiedeln und mit denen in den Austausch gehen.
Du brauchst ja, wenn du eine Carbonfaser hast, gibt es verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.
Du kannst das... Autos, Flugzeuge, Fahrräder.
Beispielsweise, aber auch der Golfschläger, den man dann vielleicht Donald Trump schenken kann.
Alles möglich und jedes Produkt hat natürlich seine unterschiedlichen Eigenschaften, die es braucht.
Und genau das kann dann die Firma mit der TU zusammen entwickeln und das ist
ein Riesenvorteil und wenn das leider erst 2028 umgesetzt wird,
aber immerhin, wäre das eine tolle Möglichkeit
Für ein Ziel.
Ich habe eine Frage aus dem Publikum,

Er kommt das nicht?
28 heißt es?
28 soll die Forschungsanlage fertig sein. Wie bitte?

Also ein Publikum fragt immer, ob es dahin noch Kohle gefördert wird.
Ich gehe davon stark aus, ja.

Und jetzt mal eine doofe Frage. Zur Zeit siedelt sich ja das meiste in schwarze
Pumpe an. Sei es DOC3 oder wie heißen sie? Doch, DOC3.
Zirk-Econ beispielsweise.

Wie kriegen wir die anderen Firmen dann hierher?
Ein Vorteil von schwarzer Pumpe war natürlich gewesen, dass es da auch vor allem
kommunale Grundstücke gab.
Und der Nachteil bei uns war bisher gewesen, dass das Industriegelände vom Kraftwerk
Boxberg ein komplettes privates Grundstück ist.
Und die Lehrerin gesagt hat, wir brauchen das für uns.
Wir wissen nie, welche Entwicklung wir in den nächsten Jahrzehnten gehen müssen. Da brauchen wir Platz.
Und deswegen hatte man da keinen Zugriff und konnte dort neue Unternehmen ansiedeln.
Es gab aber auch schon ein bisschen in der Vergangenheit Freiflächen auf dem Industriegelände.
Wo man aber sagen muss, dass sich dann doch die LEAG auch ihre Partner ausgesucht
hat und gesagt hat, okay, wir lassen Unternehmen drauf, wo wir natürlich auch
mit dem zusammenarbeiten können und vielleicht einen Nutzen davon haben.
Völlig nachvollziehbar, viele Projekte davon sind ja auch schon umgesetzt worden.
Beispielsweise gab es mit der Veolia Punkte, wo man sich dem Thema der Klärschlammvertrocknung
angeht. Es gibt eine Mitverbrennungsanlage und vieles mehr.
Es gibt Hilzinger auf dem Gelände und dann doch viele Partnerunternehmen.
Und am Ende ist es so, es ist nicht bloß die 500 Leute, die bei der Leerg im
Kraftwerk sind, sondern noch viel, viel mehr.
Und ich denke, das sieht man auch an den zahlreichen Fahrzeugen,
die hier durch die Gemeinde fahren.

Okay, also ist das auch in der Zukunft dann attraktiv, die Gemeinde Boxberg
für andere Firmen, die dann wegen Carbon kommen oder wegen was anderem?
Genau, also wir sind jetzt im Austausch und es wird auch die Möglichkeit geben
und da hat sich die LERG an der Ansicht ihrer Position etwas geändert und die
möchten auch demnächst in Zukunft auf das Industriegelände im Kraftwerk Unternehmen drauflassen.
Und das ist natürlich ein guter Perspektivwechsel, dass man dort schnell die Möglichkeit haben.
Denn du hast es mit dem Netz-Zero angesprochen, es geht ja darum,
vor allem um eine Planungsbeschleunigung für beispielsweise neue Gewerbegebiete.
Und ja...

Kann ich da kurz einhacken. Gibt es denn jetzt schon Neuigkeiten aus der EU,
ob das jetzt kommt oder nicht?
Also wir sind das erste Netz-Zero-Valley der Lausitz. Das haben wir als Bürgermeister
mit der Region von Cottbus über Görlitz hinbekommen.
Und es gibt im Prinzip, der Antrag dazu ist abgegeben, es gibt eine dicke Broschüre dazu.
Natürlich geht es jetzt ums Detail.

Ich dachte, die wollten im August jetzt in der EU irgendwie irgendwas beschließen dazu, nicht?
Ist mir jetzt nie bekannt. Aber der Freistaat Sachsen muss beispielsweise mit
dem Bundeswirtschaftsministerium dann die Einzelheiten klären,
an welcher Stelle welches Gesetz wie geändert werden könnte für diese Region.

Und dann geht es um die beschleunigten Verfahren und so weiter,
dass man halt schneller bauen kann.
Genau. Also ein sehr spannendes Thema finde ich zum Beispiel die vorgezogene Umweltprüfung.
Also wenn du heute im Gewerbegebiet eine Fabrik eröffnen willst,
musst du ja sehr viele Gutachten und Verfahren durchlaufen.
Und mit dieser vorgezogenen Umweltprüfung legst du quasi fest,
okay, auf dem Gewerbegebiet ist die und die Industrie möglich.
Ich sag jetzt mal beispielsweise die Herstellung von Wärmepumpen.
Und da wurde vorher schon geprüft, ob das dort möglich ist und welche Umweltauflagen,
wenn die Firma da ist, müssten getätigt werden.
Und da geht es dann halt um Vogelschutzgutachten, ob da eine Waldameise rumrennt,
ob eine Eindechse dort ist.
Die ganzen Klassiker.

Kannst du nochmal ganz kurz sagen, was Net Zero Valley bedeutet? Dass es jeder versteht?
Im Prinzip ist es eine Sonderwirtschaftszone.
Die sich insbesondere auf das Thema Planungsbeschleunigung und Vereinfachung spezialisiert.
Die Frage, ob es dann noch zusätzliche Fördermittel gibt, die stand immer offen.

Die stand immer offen oder steht auch immer noch offen?
Ja, die steht immer noch offen. Also die EU hat schon die Idee,
noch zusätzliche Fördermittel für diese Regionen bereitzustellen.
So haben es mir jedenfalls die ein oder andere EU-Abgeordnete gesagt.
Umgesetzt ist es aber, glaube ich, noch nicht.

Also abwarten.
Genau.

Also so eine ähnliche Sonderwirtschaftszone, wie es die in Polen schon gibt.
Das wäre natürlich super, wenn das so in die Richtung gehen würde.
Wenn zumindest das mit der Planungsbeschleunigung forciert werden könnte,
dass wir schneller beispielsweise Gewerbegebiet schaffen könnten und dass vor
allem auch die Unternehmen schneller so eine Fabrik oder Gebäude aufbauen könnten,
wäre ja auch schon viel geholfen.
Es ist ja so, wenn so ein Unternehmer eine Anfrage stellt, in die Region kommt,
dann will er ja schnell seine Produktion hochfahren, weil sein Produkt gerade jetzt gefragt ist.
Da kann ich nie als Behörde mir noch drei Jahre Zeit nehmen,
um den B-Plan und Bauanträge alles zu prüfen.
In der Zeit muss der längst schon da sein auf dem Markt.
Und deswegen ist an der Stelle so eine Planungsbeschleunigung,
wo Unternehmen herkommen können und sagen können, ich will jetzt die Produktionslinie aufbauen.
Und wenn wir dann sagen können, okay, wir haben da 20 Hektar,
das ist angeschlossen, alle Medien sind da, Breitband, Strom, Wasser,
vielleicht sogar Wasserstoff, alles ist da, leg los, du musst jetzt bloß noch
zu den und den Behörden und spätestens im halben Jahr hast du deine Baugenehmigung,
dann wäre extrem viel geschaffen und dann kommt es vielleicht auch gar nicht
so auf den einen Euro dann von Fördermitteln oder so drauf an.

Wie realistisch ist es denn, dass sich tatsächlich große Unternehmen in dieser
Region ansiedeln, wo die Autobahnanbindung ja nicht so optimal ist?
Das ist immer ein Nachteil und das kritisiere ich eigentlich auch an jeder Stelle
mit jedem Minister oder in der Zeitung hört man das immer wieder,
dass ich das mit anbringe,
weil mich eigentlich genau das an dem Prozess ärgert, dass wir als Kommunen
hier um den Tagebau eigentlich immer gefordert haben, die Rahmenbedingungen
müssen stimmen. Damit die ca.
2000 Leute, die im Kraftwerk, Tagebau und Drittfirmen dort ansässig hängt,
eine Perspektive haben und neue Jobs bekommen.
In Sachsen sind genau andere Beispiele passiert.
Jeder kennt die ganzen Themen, ob nun in Bischofswerda oder Görlitz,
wo Projekte umgesetzt werden, die uns als Bürgermeistern hier in der Region
ziemlich ein Tritt in die Magengrube sind.
Und wenn man dann sieht, dass viele, viele Gelder dafür schon ausgegeben sind,
vielleicht auch ganz wenige nur noch da sind, dass man jetzt teilweise bemerkt,
okay, wir müssten dann vielleicht doch mal was tun, weil 29 werden die ersten
Blöcke abgeschaltet, 38 dann die restlichen.
Und ja, da hätte ich mir gerne gewünscht, dass zumindest für das Industriegebiet
eine vernünftige ÖPNV-Anbindung ist,
eine nähere Autobahn-Anbindung vielleicht zumindest ein Ausbau der Bundesstraße,
sodass große LKWs dort durchkommen und nie durch kleinere Orte fahren müssen
und schmale S-Kurven fahren müssen.
Das Beispiel ist jetzt auch Siemens Energy in Görlitz.
Mal als Beispiel, die bauen Turbinen für kleinere Turbinen für Kleinstanlagen.
Die könnten nie im Leben, so war es immer mein letzter Stand gewesen,
keine größeren Turbinen bauen, weil die einfach nie die
die Rahmenbedingungen dafür haben. Also die haben keinen riesigen Fluss,
wo sie das transportieren können.
Du kannst nicht jedes Mal die Autobahn deswegen sperren. Das passt ja leider nie.
Was bedeutet das für uns in Boxberg? Da ist es natürlich so,
alle Jahre gewesen, unsere Autobahn war die Hochspannungsleitung.
Wir haben im Prinzip hier ein Produkt Strom hergestellt, was wir in die Großstädte liefern konnten.
Deswegen werden wir auch weiterhin im Energiestandort bleiben,
weil diese Autobahn-Hochspannungsleitung, die bleibt.
Wir haben riesige Netzknoten, was andere nicht haben.
Und deswegen werden wir in diesem Bereich dort, denke ich, weiter Möglichkeiten haben.
Und das bietet natürlich den Standortvorteil, dass sich Unternehmen,
die einen hohen Strombedarf haben, sich hier niederlassen können.

Also Rechtszentren und sowas.
Das wäre eine sehr gute Möglichkeit, ja.

Wie soll dieser Stromverbrauch denn abgedeckt werden?
Also wo soll dieser Strom denn herkommen, wenn das Kraftwerk abgeschalten ist? Irgendwann mal?
Das ist jetzt im Prinzip die Frage im kleineren Bereich, aber es ist an der
Stelle so, dass die Hochspannungsleitung da ist und wird dann auch beispielsweise
den Strom aus den Windanlagen,
die vielleicht in Forst sind, genauso herbekommen können.
Also an der Stelle ist das nie das Problem, weil durch die verschiedenen Netze
das auch nach Boxberg den Weg finden würde.
Ja, Hendrik, Folgendes, ich sehe das eigentlich manchmal ein bisschen anders.
Entweder die Lea, sage ich mal, ist da in vielen Sachen nie kooperativ,
aber wenn ich jetzt sehe,
Schwarze Pumpe und Boxberg sind vielleicht 20, 25 Kilometer auseinander.
Und wir reden immer noch ewig um die Brücke dort in Richtung Schwarze Pumpe.
Und wenn man dort in Konsens bringen würde, dass man auch Wärmeleitungen miteinander
koppelt, dann wäre doch viel geholfen.
Ich weiß, dass in Schwarze Pumpe zum Beispiel wird, wie die Papierfabrik,
die bauen ein eigenes Kraftwerk und so weiter.
Das ist alles ein bisschen komisch, aber die Wärme ist da und dann kann man
doch, sind doch BDES-Kraftwerke von Leag, Schwarze Pumpe und hier,
das kann man doch irgendwo miteinander koppeln.
Das sollte doch nie das Problem sein.
Auch parallel der Straße könnte man Wärmeleitungen bauen. Das ist doch ein ganz
großer Teil der Flächen gehört ja der LEAG.
Ich weiß nicht, warum das schon 20 Jahre passiert nicht.
Und ich bin zig Jahre dort lang gefahren. Durch Neustadt oder durch Burg Neudorf oder wie auch immer.
Das ist ihnen langsam leid. Und dann von Schwarze Pumpe ist die Anbindung Richtung
Heuswerda und Ruhland ja auch besser gegeben wie von uns.
Genau so viel dazu also ich vielleicht sollte man da in der richtung bisschen
mehr druck machen auch jetzt dass das endlich mal kommt wegen die drei ameisen
ich bin doch bist alleine ich habe wald und alles aber man kann doch da vernünftig
reden über alles und das sollte denke ich mal in kleiner knackpunkt sein,
Ich weiß nicht, ob Brandenburg und Sachsen sich nie verstehen,
wie auch immer, aber es sollte doch möglich sein. Also das war eine Idee von mir jetzt.
Also du hast jetzt mehrere Punkte angesprochen. Also zum einen Ausbau Spreestraße.
Laut der Ministerin ist ja das Planfeststellungsverfahren nach 30 Jahren dann
endlich mal abgeschlossen.
Man möchte bauen. Zuletzt hat glaube ich der BUND so fünf, sechs Personen dagegen
geklagt, dass man da dieses Waldstück durchfahren müsste und neu bauen müsste.
Das ist glaube ich jetzt auf der Ziel geraten und sollte dann doch irgendwann mal kommen.
Bei dem anderen Thema meinst du Thema Fernwärme von schwarzer Pumpe nach Boxberg?
Ja.
Ist das andere ja da. Man muss so Pumpstation machen. Das sollte doch nicht das Thema sein.
Theorie, ja.
Praxis, der eine Meter Fernwärme kostet 1000 Euro.
Wir hatten das zum Beispiel mal überlegt, die Kita in Boxberg an Fernwärme anzuschließen.
Da geht es um 100 Meter, würde für uns bedeuten 100.000 Euro für die Fernwärme.
Deswegen bist du mit einer anderen Heizung dann da deutlich günstiger und genauso
unterrechnet dann auch das Unternehmen, die sagen,
in dem Fall ist es dann nie die eine Kita, sondern das sind die 1.000 Menschen,
die hier in Boxberg wohnen und rechnet sich nie.
Darum muss ich sagen, wie bekloppt sind die Leute da oben, dass die solche Gesetze machen.
Die wissen doch alleine, dass hier alles bloß in Großstädten passiert und da
kostet vielleicht der Meter Fernwärmeverlegung noch mehr, weil man unheimlich
Straßen aufreißen muss und was weiß ich.
Also ich weiß nicht, ob die alle bekloppt sind. Vielleicht müssen wir die mal wegschicken oder so.

Ich glaube, die Frage kann der Hendrik nicht beantworten.
Weiß ich, aber ich meine, man sollte in der Richtung vielleicht ein bisschen
von unten nach oben Druck machen.

Da könnt ihr euch dann ja nochmal unterhalten.
Alles gut. Wir sind los, 100 Meter auseinander.

Naja, dann, Mensch, dann klärt ihr das im Podcast hier. Mensch,
Rumi, wollen wir ein anderes Thema machen?

Naja, ich dachte gerade an die Industrieanlagen und dann einen Schritt weiter gedacht.
Wenn wir jetzt sozusagen große Industrieanlagen haben und auch eine Verkehrsanbindung
hierher, dann ist ja immer noch nicht die medizinische Versorgung geklärt.
Gibt es da schon Neuigkeiten?

Das war ja mal ein harter Drill.
Also ich kann zumindest beruhigen, dass es sehr gute Aussichten gibt,
dass es einen Arzt gibt, der ab 1.
April in der Praxis von Frau Schünemann und Frau Pieska weiterarbeitet und das übernimmt.

Kannst du das nochmal deutlich jetzt sagen? Richtig. Ist das heute hier neu
im Podcast, wo man das jetzt erfahren hat?
Das stand noch neu. Das bekommt ihr quasi exklusiv jetzt hier zu hören. Yippie!
Ja, also die ersten Gespräche haben dort stattgefunden und der Arzt hat heute
auch mit den Arzthelferinnen und Schwestern gesprochen, sich mal vorgestellt.
Ich hoffe, dass das einen guten Weg findet. Ich bin erst mal froh,
dass es ab 1. April eine Möglichkeit gibt und dass es dort weitergeht.

Ja, füllen ja dann nur noch neun andere Ärzte fürs Gesundheitszentrum,
aber die kriegen wir auch noch her.

Genau, aber dafür müsste das Gesundheitszentrum erstmal stehen, oder?

Wie weit seid ihr denn da?
Nächstes Brennpunktthema. Was?

Warum?
Naja, also es ist ja so, es ist die Frage, wie lange ich ausholen soll zu dem
Thema. Vielleicht die Kurzvariante.

Vielleicht so 10 Minuten,
Maximum. Die würde ich damit rumkriegen, ja.

Nur, dass es die Leute interessiert, du siehst es ja.
Also, ja, Thema Strukturwandel nochmal, vielleicht kurz.
Es war so gewesen, wir hatten bestimmt vor fünf, sechs Jahren auch mit deiner Zusammenarbeit.

Ist das so lange schon her?

Das ist schon gewesen.
Also vier, fünf Jahre hundertprozentig. Wo wir die ersten Papiere,
Konzepte dazu geschrieben haben.
Wir waren ja auch ziemlich die Ersten gewesen, die diesen Impf-KG-Antrag stellen
wollten. Zusammen mit der ENO.

Was ist das genau? Impf-KG?
Investitionsgesetz Kohle-Region.
Und Und wir wurden ja dann immer wieder vertröstet, dass das Projekt nicht so passt.
Wir sollten es umschreiben. Wir kommen in den regionalen Begleitausschuss,
der es ja immer braucht, um diese Bestätigung zu bekommen. Wir wurden vertröstet, vertröstet.
Am Ende sind wir im Sommer 2023 drangekommen, das dem regionalen Begleitausschuss vorzustellen.
Wir haben das okay bekommen. Dadurch, dass wir so spät in dem regionalen Begleitausschuss
dran waren, waren schon viele Projekte vor uns gewesen, die die Bewilligung
erhalten haben. Die Gelder wurden immer weniger.
Das hat dazu geführt, dass wir inzwischen nicht mehr in der ersten Förderperiode
drin sind, sondern in der zweiten. Die zweite Förderperiode beginnt ab 2027.
Da jetzt so viele Projekte bestätigt wurden und gesagt wurden,
stellt den Antrag bei der SAB, was wir letztes Jahr im Sommer 2024 gemacht haben,
Sind die Gelder wie gesagt jetzt nicht mehr da und jetzt streiten oder diskutieren
die Ministerien, wie sie das noch vorhandene Geld machen.
In der Zukunft nach 27 ausgeben möchten. Das heißt, wo man mir gesagt hat,
wenn ihr im Sommer 2024 den Förderantrag bei der SAB abgibt und die SAB hat
damals gesagt, sie brauchen circa sechs Monate, das zu prüfen,
Ist die Zeit ja schon lange rum. Jetzt im Sommer heißt es, eventuell im Frühjahr
26 bekommen wir den Förderbescheid dazu.
Und das ist natürlich mehr als ehrlich. Und ich habe das an verschiedenen Stellen schon gesagt.
Ich habe dort Briefe geschrieben und es geht am Ende rund um 10 Millionen Euro,
die wir neben dem Kraftwerk hier hätten gerne umgesetzt für unsere Bürger.
Und ich denke, es ist ein sinnvolles Projekt, weil alle sagen, Landärzte braucht man,
medizinische Versorgung auf dem Land ist uns wichtig und als Gemeinde nehmen
wir dann natürlich ein Projekt, was nie zu unseren ersten Pflichtaufgaben gehört.
Natürlich ist das uns ein wichtiger Punkt, aber normalerweise hat man als Gemeinde
genug andere Themen, wo eigentlich vielleicht zwei, drei Ebenen höher das ein Thema sein müsste.
Sehr ärgerlich und jetzt gilt eigentlich darauf abzuwarten, wenn dann irgendwann
mal der Förderbescheid da ist, denn
ansonsten sind wir in den Startlöchern, wir haben alles mit den Planungsbüros
durchgeplant, bis zur letzten Steckdose, wo die sein muss und sein könnte,
wo der Briefkasten hängt, wo die Wärmepumpe hinkommt, alles vorhanden und ja,
wir werden als Gemeinde hätten wir eigentlich
nächstes Jahr im Herbst die Eröffnung feiern wollen.
Aber so wird das natürlich schwierig, denn das Gebäude, was da noch steht,
muss natürlich auch noch abgerissen werden.
Und ja, von unserer Seite ist alles erfüllt. Wir warten eigentlich noch.

Also wir müssen jetzt auf Januar warten und bis dahin Briefe schreiben, irgendwo hin?
Abgeordnete oder keine Ahnung, wo kann man denn da was machen?
Na, das ist das sogenannte SMIL, das Sächsische Ministerium für Infrastruktur
und ländliche oder regionalentwicklung und die müssen diese Förderrichtlinien neu ändern,
weil man festgestellt hat, dass vielleicht in der Vergangenheit manche Projekte
nicht so zielführend waren,
Das ist ja schon mal eine Erkenntnis und dann hoffen wir, dass da eine vielleicht
etwas passendere Förderrichtlinie rauskommt, die uns ja vielleicht in Boxberg
und Umgebung helfen würde.

Ja, und wenn das nicht kommen sollte, würde das heißen, das Gesundheitszentrum
würde nicht kommen und eure Eigenleistung war fast umsonst.
So wäre die Theorie. Dann würden wir uns aber natürlich nach anderen Wegen umschauen,
das haben wir auch teilweise schon.
Es aber tut bloß verdeutlichen, weil viele auf mich immer wieder zukommen und
sagen, warum macht ihr jetzt nicht noch das Projekt und das Projekt?
Wie gesagt, ist ja nicht so, dass wenn jetzt der Bescheid nicht kommt,
dass wir nicht tätig werden, weil diese Briefe schreiben, die Fahrten dorthin
und immer wieder dort nachfragen, die finden ja im Hintergrund trotzdem statt
und Antworten bekommt man häufig, die dann nicht so erfreulich sind, aber das ist halt so.
Deswegen kann man ja trotzdem nochmal fragen und nochmal fragen.
Und ja, aber das führt dann dazu, dass für andere Projekte gar nicht die Möglichkeit
ist, beziehungsweise wenn die Förderrichtlinie sich dann ja dann nächstes Jahr
ändert, weiß ich ja gar nicht, ob mein Projekt dann überhaupt Sinn macht.
Und wir befassen uns ja eigentlich nur mit Projekten, wo wir schon sagen,
das hilft uns allen irgendwie weiter.
Also sei es Neubau in der Turnhalle, in der Kita, die bei uns in Boxberg natürlich
Auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist,
vielleicht mit dem Gewerbegebiet, um dann die Firmen anzulocken,
die vielleicht im Kraftwerk ihren Platz finden, aber mit dem Carbon Lab zusammenarbeiten wollen.
Das betrifft aber auch den Tourismus und den Bervalder See, um dort vielleicht
Projekte durchzubringen.
Aber es gibt halt so viele Vorschriften und am Ende ist es ja auch so,
Thema EU-Beihilfe ist auch so ein Fall.
Das heißt, wenn jetzt zum Beispiel irgendjemand mal ein Hotel bauen wollte oder
so, es gab ja da mal jemanden. Dann war doch irgendwie was.
Dann kann ich da nie einfach das mit Fördermitteln bauen, weil ich würde ja
dann zu sehr in den Markt eingreifen.

Ja, okay.
Das war gerade Kritik, oder?
Diplomatisch ausgedrückt wie immer.

Ich bin Hamerson. 18, 14.

Ich möchte das nur mal ganz kurz für mich zusammenfassen.
Also wir haben jahrelang an diesem Antrag gearbeitet. Es ist alles fristgerecht eingegangen.
Eigentlich gibt es eine Zusage von diesem regionalen Begleitausschuss und eigentlich
auch vom Bund, dass die Fördermittel ausgegeben werden sollen.
Aber es hängt jetzt sozusagen an der SAB und an einem Umschreiben dieser Förderrichtlinien.
Die SAB wartet auf eine Antwort aus dem Regionalministerium,
wie sie das Geld der zweiten Förderperiode ausgeben darf.
Und weil das Ministerium sich dort noch eine Meinung bilden möchte,
kann die SAB den Bescheid nicht übergeben.

Aber wir haben einen Arzt.

Wir haben einen Arzt. Yeah, sehr schön. Das sind gute Nachrichten. Wunderbar.

Ich glaube, Maren wusste das dann ja schon.
Vielleicht.

Vielleicht, genau.

Was denkst du? Spiel spielen?

Okay.

Wie viel Zeit haben wir denn noch, Paul?

Wir spielen ein kleines Spiel.

18, 15.

Genau, wenn das Warten sich lohnt und das Geld ankommt, dann ist es egal.
Genau, und da drücken wir alle ganz doll die Daumen.
Das, äh... Ja, und hoffen, dass es sich nicht zu lange hinzieht. Genau. Ja.

So. Also, wir haben noch ein kleines Spiel vorbereitet. Die KI hat's vorbereitet,
wir haben noch nicht viel gemacht.
Und es geht nur darum, wir haben Zitate hier aus den Podcasts,
und wir würden Hendrik immer als erstes antworten lassen wollen,
und wenn er's nicht weiß, gibt's das einfach ab ans Publikum,
vielleicht wäre's da jemand.
Okay.

Wir fangen mal an. Ganz einfaches. Also, wir haben hier ein Zitat aus einem
Podcast, und zwar ist das Zitat, Kaffee ist mein Gemüse. Wer hat's gesagt?
Das waren jetzt alles Podcasts, die ihr gemacht habt?

Ja, das ist alles aus den Folgen. Kaffee ist mein Gemüse. Ist ganz frisch, die Folge.
Dann wird es die Maren gewesen sein.

Ja, hätte es im Publikum jemand gewünscht.
Was haben wir denn noch? Omi, machst du Enz?

Meine Mutter, ganz frech, von der Luft, von der Liebe, sitzt im Publikum.
Oh.
Wenn Sie oder er im Publikum sind, gebe ich doch das an das Publikum ab.

Okay, ist das im Publikum jemand?

Weiß es die Person?
Frau Heinck. Sie waren das.

Die Frau Heinck war das, genau.
Dann nehmen wir mal was, ich hoffe mal was Einfaches. Die Leute lassen überall gerne ihren Dampf ab.
Im Publikum weiß es jemand, aber wir lassen noch Henrik, willst du?
Ja, gerne.

Gib da mal das Mikro hinter. Daniel Jodanoff, richtig. 1-0 für das Publikum, glaube ich.

Ganz einfach aus dem Grund, weil wir haben den See vor Ort, wir haben wahnsinnig
viel Potenzial dadurch.
Sitzt auch im Publikum.
Dann tippe ich auf Mario.

Richtig. Hey.
Ähm, was haben wir denn noch? Man muss aufhören, sich zurückzuziehen,
zu jammern und oh, ich bin jetzt sehr traurig.
Jo, kann ja alles eine Weile sein. Aber dann los, es geht weiter.
Vielleicht könnte er mir ja zwei, drei Auswahl geben, so wie bei Werbett Millionär.

Ach so. Sitz im Publikum ist weiblich.

Sitz im Publikum ist weiblich, ja.
Dann hier Frau Herz.

Die Heike Brändel.
Brändel, Brändel, ja. Genau. Sehr gut. Dann Brändel.

Machen wir noch eins.

Eins noch.
Also ich denke, da bleibt noch ganz schön viel Luft nach oben,
um sich als Einwohner der Gemeinde Boxberg zu fühlen.

Also auch ein Tipp, sitzt auch im Publikum.

Ist auch weiblich.

Das waren zwei Tipps.

Achso.

Hast du denn alle Folgen gehört oder hast du manche ausgelassen?
Ich habe auch nie alle bis zu Ende gehört,

Muss ich dazu sagen.
Manche sind ja auch schon wieder ein paar Wochen her. Dann ist ja gut,

Dass ich irgendwann noch ein Chatbot dazu mache, damit man die Transkripte durchsuchen kann.
Ja klar, unsere neue Imbissbetreiberin. Sie ist ja hergezogen und deswegen würde das sehr gut passen.

Warte, von Mendy haben wir doch bestimmt auch was hier, oder?

Nicht? Von Mendy haben wir auch was, aber der ist tatsächlich von jemand,
der in der Gemeinde, also in der Großgemeinde, wir sind ja alle in der Großgemeinde,
aber nicht in Boxberg-Boxberg, in einem anderen Ortsteil,
der sozusagen sich auch nicht so richtig zugehörig fühlt vielleicht aufgrund
der geschichtlichen Entwicklung.
Sitzt hier am Publikum?

Ja.

Sieht man sie denn?

Ja.

Ich sehe sie nicht.
Tja, dann vielleicht doch die Sache.

Genau.
Jetzt richtig, okay. Aber den Podcast hatte ich gehört, hat mir sehr gut gefallen.

Dann machen wir jetzt noch gleich den Lieblingspodcast von den meisten.
Ich hoffe, dass die Leute das wirklich auch immer alle so sehen,
was sie eigentlich vor der Haustür haben. Und da hat man ja schon gesagt, wer es war.

Genau.

Mandy und Frieda. Da kann man ja mal sagen, das ist bisher der Lieblingspodcast von allen.

Genau, von denen, die sozusagen sich angemeldet haben und abgestimmt haben. Cool. Genau. Ja.
Okay, wir waren ja gerade beim Thema Tourismus so ein bisschen hängen geblieben.
Und wie sieht es denn da aus mit diesen Entwicklungen hier am See?
Dem Hotel und den Festivals?

Seelust.

Seelust, genau, Verköstigung. Was gibt es denn da so für Neuigkeiten?
Ja, ich sage mal, das, was jetzt in den letzten Monaten und Jahren entstanden
ist, das hat ja jeder gesehen.
Ich bin da auf der einen Seite sehr froh, dass da doch so viel entstanden ist.
Und beispielsweise mit der Arche wirklich eine größere Gastronomie für das ganze
Jahr hier entstanden ist,
wo man ja sonst immer eher so kleinere Bistros und Imbisse gehabt haben,
die natürlich ohne Frage ganz wichtig sind, aber dass natürlich auch ein kleiner
Qualitätssprung nach vorne ist und das auch sehr nachgefragt und beliebt ist.
Für die Zukunft, da hoffe ich mir natürlich, dass wir dort das ein oder andere
Grundstück noch an Interessenten vergeben können, entwickeln können.
Wir haben, was da Flächen angeht, als Gemeinde noch einige übrig.
Die aktuellste, die wir jetzt ausschreiben, ist ja neben dem Safari-Wildrevier am Uesterufer.
Dort ist es aber leider so, dass es sich darum eine geschüttete Fläche handelt
und dass da erstmal prinzipiell
jetzt keine riesigen Bauten entstehen können, beziehungsweise dass das,
wenn dann sehr gründlich geprüft werden müsste.
Der B-Plan, der dort herrscht, sieht halt vor,
dass man direkt vor dem Safari-Wildrevier neben der Schwimmstikanlage eine Art
Bootshaus bauen könnte und direkt am Radweg auf anderthalb Geschoss etwas,
was touristisches,
kulturelles oder sportliches betrifft.
Damals von der Gemeinde Uist, die damals den B-Plan dort entworfen hat,
hatte man sich sowas wie eine Ladenstraße oder mehrere Boutiques vorgestellt, wo man flanieren kann.
War sehr optimistisch, denke ich. ja, aber ich bin gespannt wir haben das jetzt
ich glaube bis Ende Oktober
ausgeschrieben über verschiedene Portale wir haben mit den Zeitungen gesprochen,
wir werden das auch einem
Immobilienfirma mitgeben, die das noch ein bisschen professioneller unter die
Menschen bringt und ich hoffe, dass da einige dabei sind,
die gute Ideen mitbringen und das ist eigentlich bisher immer eine ganz gute
Strategie gewesen, dass wir da einfach mal den Markt abfragen,
Interessenten abfragen und dass
die Betreiber eigentlich
selber die Ideen mitbringen, was vielleicht die Leute, die Touristen fragen,
weil es denke ich wäre Quatsch, wenn die Gemeinde vorgibt, ihr müsst dort eine
Minigolfanlage hinmachen und dort müsst ihr einen Abenteuerspielplatz bauen.
Das müssen diejenigen, denke ich, selber entscheiden und fragen,
wie das am wirtschaftlichen ist und wie das vielleicht auch am meisten Leute
hier in die Region herzieht.
Und da hoffe ich, wie gesagt, auch viele Interessenten und dass wir da vorankommen.

Sind die Grundstücke schon erschlossen?
Ja.

Gummim, wenn du nix, sieht man das im Podcast nicht.
Also teilerschlossen muss man sagen. Wenn man das von allen Seiten haben möchte,
dann fehlt noch ein Stückchen Straße.
Aber man kennt ja den größeren Parkplatz neben dem Safari-Wildrevier,
wo schon eine Imbiss da ist.
Und dort genau in die Nachbarschaft wäre das Grundstück, wo das hin kann.
Ja, nichtsdestotrotz geht es hier vorne am Nordufer weiter.
Wir sind ja weiterhin im Austausch mit dem Grundstückseigentümer vom Aldous-Ressort und wir hoffen,
dass wir da spätestens nächstes Jahr neue Erkenntnisse haben,
dass er sich vielleicht neue Ideen gesammelt hat, wie er das Projekt dann doch
noch an den Start bringen kann.
Nichtsdestotrotz ist von ihm, aber auch von dem Nachbargrundstück,
von dem Eigentümer geplant,
einen B-Plan zu machen, denn wir haben jetzt glaube ich den dritten B-Plan hier
vorne von der Hotelanlage, weil es ja doch auch nicht der erste Anlauf gewesen
ist von einem Investor hier vorne.
Der Herr Ellinger
Wollte jetzt hier das ganze Grundstück noch ein bisschen mehr nutzen.
Er wollte ein Stockwerk zusätzlich, das gibt der B-Plan nicht vor,
deswegen muss der geändert werden und hier Richtung Ohr noch eine Grünfläche als Bauland umwidmen.
Und das alles führt natürlich dazu, dass wir wieder in den Prozess kommen,
mit vielen Trägern der öffentlichen Belange sich auszutauschen und das in die Verfahren zu geben.
Ja, und Und auch wie gesagt, auf dem Nebengrundstück gibt es die Möglichkeit,
Ferienhäuser eines Tages zu entwickeln.
Und dafür braucht es einen B-Plan.

Also ein B-Plan ist ein Bebauungsplan.
Genau, ein Bebauungsplan, wo dann draufsteht, an welcher Stelle gibt es ein
Baufenster und an welcher Stelle ist Grünfläche und ja, diese ganzen Punkte.

Die Fläche ist aber noch zu haben für die kleineren Häuschen.
Also das mit dem Hotel, die Fläche ist verkauft und das wird auch?
Also von der Fläche vor der Touristeninformation bis zum Auslauf Richtung Ohr,
das sind aktuell alles private Grundstücke,
Wo die Privaten selber den.
Bebauungsplan angeschoben haben, bezahlen und weiterentwickeln.
Und wir hoffen natürlich, dass das schnell vorangeht und dass wir dann in die
Situation kommen, auch mal hier eine Grundsteinlegung machen zu können.

Ja, du hast ja das Ohr schon angesprochen. Wie ist da der Stand der Dinge? Überdachung und Co.?
Und ist ehrlich gesagt in meiner Priorität ein bisschen weiter unten,
weil der Punkt ist, egal was wir da jetzt hinbauen oder wie viel Geld wir dafür
ausgeben und wir müssten als Gemeinde viel Geld ausgeben, ist immer die Frage,
welche Projekte sind uns wichtiger.
Das ist sicherlich ein Gesundheitszentrum, ein Gewerbegebiet,
Radwegesanierung und, und, und in der Position etwas höher.
Sanierung von Trauerhallen, von Busfahrterhäuschen, die Kitas neu zu machen,
die Turnhalle neu zu machen.
Die Liste ist ja doch recht umfänglich und deswegen ist das Ohr ein bisschen
weit da nach hinten gerückt und das Hauptproblem bleibt eigentlich die Betreibung.
Aktuell ist es ja so, dass im Theater 270 Personen die Möglichkeit hätten,
einen Sitzplatz zu finden Du sprichst das Thema an der Überdachung an Eine Überdachung
kann man ja unterschiedlich machen dass man sagt
für die Gäste und was aber eigentlich wichtiger wäre, erstmal für die Bühne
denn damit die ganze Technik dort bei Wind und Wetter auch sicher ist,
auch von der Sonne geschützt und dann kommt noch dazu nur der Bereich hinter der Bühne.
Also jeder, der schon mal im Theater gewesen ist, weiß, dass eigentlich die
Bühne hinter der Bühne deutlich größer ist.
Und das alles ist hier nie der Fall.
Zum Dem kommt natürlich alle Sanitäreinrichtungen, Umkleidekabinen,
alles, was dazugehört, ist, sagen wir mal, so ausgelegt, dass ich sicherlich,
Kleinere, schöne Veranstaltungen, vielleicht auch wie eine Jugendweihe oder
mal ein kleines Theaterstück von der Schule, von der Kita dort wirklich sehr gut durchführen kann.
Aber für größere Sachen, die dann wirklich wirtschaftlich sind,
brauchst eigentlich Kapazitäten von,
ich sag jetzt mal, naja, mindestens das Doppel- oder Dreifache an Sitzkapazitäten,
denn ja, wenn dann vielleicht wirklich mal so ein B- oder C-Promi hier vielleicht
seine Schlagerlieder trellern soll, dann braucht er natürlich,
jeder kennt das, der ein Dorffest organisiert, natürlich auch ein bisschen Publikum, die Eintritt bezahlt.
Und dann kommt nicht die nächste Frage, wer sind die Leute, die dort hinkommen und dort besuchen?
Das wäre mit so einem Hotel und ein paar Ferienhäusern einfacher.
Wechselnde Besucher, die wollen natürlich ein bisschen Programm,
die wollen was sehen und da kann man natürlich das wirtschaftlich betreiben.
Man kann Leute dafür anstellen, die sich drum kümmern, die das Marketing machen,
die die Öffentlichkeitsveranstaltung planen, die vielleicht noch ein paar Snacks
verkaufen, Getränke verkaufen, das alles sauber halten.
Das macht in der jetzigen Situation nicht ganz so viel Sinn.
Und ja, da denke ich mal, da habe ich dann auch die Verantwortung,
die Steuermittel vernünftig einzusetzen und zu sagen, es gibt
viele Vereine, es gibt viele private Initiativen, wie zum Beispiel das Festival
weil die vielleicht mal so eine Wochenendveranstaltung machen und ich denke,
die werden ja auch ganz gut besucht und das klappt sehr gut.
Nichtsdestotrotz kann heute jeder das Ohr, heute so wie es da ist,
nutzen und mieten und dort Veranstaltungen durchführen.
Das ist jederzeit offen und natürlich kann auch heute da schon mal ein Sommerkino
oder irgendwas stattfinden.

Okay, cool. Also ein Aufruf an alle, die die Bock haben?
Gerne. Also ich hatte, ich weiß gar nicht, ob es die letzte WM oder EM gewesen
ist, die stattgefunden hat, da hatte ich mal die Idee ins Spiel gebracht mit
den Fußballvereinen, dort so ein Public Viewing stattfinden zu lassen.
Nie, weil es Boxberg ist, sondern einfach bloß, weil die technischen Gegebenheiten
da gewesen wären und vielleicht noch ein paar Leute vom Campingplatz mit rübergekommen wären.
Und wenigstens das für die Deutschen Spiele zu machen, weil da wahrscheinlich
die meisten zuschauen würden,
Ist am Ende daran gescheitert, dass sich keine Freiwilligen gefunden haben,
die dort das Ganze mit unterstützen wollen.
Ja, schade, aber ist ja kein Punkt, das vielleicht beim nächsten Mal wieder zu probieren.
Genau, also da gerne der Aufruf, wenn der eine oder andere das beim nächsten
Mal gerne machen will, kann man natürlich das gerne als Gemeinde mit unterstützen.

Super, danke.

Gut. Na dann.
Könnte man machen.

War aus dem Publikum grad ne Frage. Wenn's Titz zu klein wird,
dann soll man doch zum Ohr gehen.

Genau.

Aber da gibt's ja keine Überdachung. Wenn's dann regnet, dann mal Pech.

Da sitzt man da mit dem Regenschirm.

Aber ich hab noch ne Frage. Bist du denn schon mal mit dem autonomen Shuttle
hier vorn? Wenn ja, wie oft?
Ich könnte jetzt sagen, dadurch, dass er nicht ganz so schnell fährt, hatte ich Zeit noch nie.

Bist du nebenher gelaufen?
Nee, also ich werde morgen damit fahren. Morgen kommt die Ministerin vom SMIL,
also vom Regionalministerium nach Boxberg.
Wir werden früh in den Tagebau fahren zu den Kumpels, danach ins Kraftwerk und
im Anschluss gegen Mittag zur Valemo Base gehen und uns das Ganze mal anschauen.
Und ja, dann habe ich den ganzen Vormittag exklusive Zeit mit der Ministerin,
mich über den Strukturwandel tauschen.

Sehr schön.

Braucht ihr da noch Publikum und noch jemand, der das Ganze noch ein bisschen anheizt von außen?
Ja, ich glaube, wir sind um 10.30 Uhr neben der Arche dort bei der Haltestelle.
Das wird, denke ich, auch von den anderen Medienvertretern dort besucht werden.
Und ja, ich denke, die Möglichkeiten gibt es sicherlich.
Ministerin was zu fragen.

Also, falls jemand hin will. Und gleich mal noch wegen dem Shuttlebus.
Es gibt jetzt das ÖPNV-Taxi.
Ich weiß nicht, habt ihr da schon irgendwelche Rückmeldungen?
Wissen das wirklich alle?
Dieses prima ÖPNV-Mail?

Genau, wo man die Webseite klingen kann, sich anmelden, registrieren,
um dann halt ein Taxi zu rufen, was dann genauso viel kostet wie der Bus.
Also ich hab persönlich damit... Was?

Drei Euro kostet das?
Nee, also ich hab da von keinem bisher irgendwie eine Rückrufung gehabt.
Inwiefern das angenommen wird oder was.
Ich finde es erstmal gut, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt.
In der Umsetzung kann man

Das wissen wir irgendwie wenig, oder? Ich bin jetzt wieder aus Versehen drauf gestoßen.
Also so wie ich es verstanden habe, ist es ja wirklich so, wenn du einen gewissen
Kilometerabstand oder Zeit von der Haltestelle entfernt bist,
kannst du ein Taxi anrufen und die bringen dich dann zur Haltestelle.
Ob du dann nochmal eine Stunde auf der Haltestelle auf den nächsten Bus fahren musst?

Ich habe es ja als letztes Mal durchgelesen, habe mich da registriert und angemeldet.
Also in dem Moment, wo keine Busse mehr fahren, in der Nacht zum Beispiel,
dann gehe ich halt in diese App und sage mindestens eine halbe Stunde vorher,
wo ich hin muss und wo ich bin.
Und dann kommt ein Taxi, also ein echtes Taxi-Unternehmen sozusagen,
Taxifahrer, und der fährt mich dahin. Und der kostet halt dann 3 Euro.
Ja, ja.

Auch zu der Haltestelle, wo dann wieder ein Bus fährt. Ja, und ich muss eine
halbe Stunde vorher Bescheid sagen.
Also die ist halt noch keine Apps, ist nur eine Webseite, aber können wir ja
dann mal verlinken, dass die Leute sich das mal angucken können.

Genau, verlinkt das mal. Ich hab's noch nicht ganz verstanden,
aber egal. Sprechen wir im Anschluss nochmal drüber.

Es geht um ein Projekt halt einfach, dass wenn keine Busse mehr fahren,
dass ich ja trotzdem von A nach B kommen möchte und dass das jetzt mit Taxis
vielleicht gelöst werden soll.
Erstens, damit die Taxis halt weiter überleben, weil die kriegen dann ihr Geld
noch von anders her und zweitens, dass ich zu dir kommen kann nach Oxberg ohne Fahrrad.
Und das halt alles online einfach klicken.
Aber wie gesagt, das ist halt so, du kommst bis zur nächsten Haltestelle und
dann ist die Hoffnung, dass da ein Bus kommt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber gut. Haben wir noch eine Frage?

Hat denn im Publikum noch irgendjemand eine Frage? Will noch irgendjemand was
von Henrik wissen? Da ist er. Oder von Romy, da sitzt er.

Oder von Mario.

Sieht nie so aus.

Also das Mikrofon, Frau Heinck, also Sie können jederzeit eine Frage stellen
oder es einfach weitergeben.

Defibrillade, kann man hier mal das Wort sagen?
Der Defi.

Der Defi. Cooles Projekt, warum hat es die Gemeinde nicht gemacht?
Wir haben es als Gemeinde unterstützt. Wir haben den Austausch gehabt mit der Sparkasse.
Es mussten auch als Gemeinde ein paar Formularien unterschrieben werden.
Aber ich wollte dem lieben Felix, der da sehr enthusiastisch war,
den Schwung nie aus den Flügeln nehmen.

Achso, sollte man jetzt vielleicht noch sagen. Im letzten Podcast wurde ja bei
Maren gesagt, dass er noch nicht wusste, ob das wird oder nicht.
Und das hat ja stattgefunden und hängt wo? Beim Lidl in Burkheim?
Genau. Ja, also wie gesagt,
ich bin da sehr dankbar, dass sich die Freiwillige Feuerwehr Boxberg da den
Hut aufgesetzt hat und dass auch so viele gespendet haben bei dem wirklich sehr wichtigen Projekt und
ja, wir unterstützen das als Gemeinde und wenn da

Der würde ja nicht reichen. Wir werden ja jetzt um den See noch irgendwo auch
noch andere brauchen, oder?
Also jetzt in Uist drüben wäre ja auch nicht schlecht, wenn da auch dann einer wäre.

Oder in Reichwalde.
Ja, das ist natürlich immer die Frage, inwieweit kannst du es am Ende wirklich
an jedes Haus, in jedem Ortsteil, überall verfügbar machen.
Und ich glaube, der Defi kostet dann auch am Ende um die 15.000 Euro.
Oder lass es 10.000 Euro sein. Es ist am Ende auch eine Mark,
die dort investiert werden muss und die ausgegeben werden muss.
Aber ja, wir sind da als Gemeinde komplett offen und natürlich braucht es da
gerne auch noch in den anderen Ortsteilen welche.
Aber wie gesagt, auf so eine Initiativen bin ich natürlich sehr dankbar,
dass das dann auch ein bisschen aus der Bürgerschaft damit rauskommt.

Ja, war ja cool, dass die so viel gespendet haben, dass das klappt hat.
Vor allen Dingen so schnell.

Super.
Du bist ja Bürgermeister, aber du bist ja auch Privatperson.
Wie kriegst du das eine mit dem anderen denn zusammen? Weil du bist jetzt hier
als Hendrik, aber auch als Bürgermeister, weil manche kennen sich aus dem privaten
Bereich und manche eben sozusagen nur in deiner Rolle.
Hast du wirklich einen 24-Stunden-Job oder auch mal ein bisschen Zeit,
wirklich Hendrik zu sein?
Ja, ich denke, das habe ich schon.
Natürlich gibt es oftmals den Satz, auch wenn man zu Hause unterwegs ist,
Hendrik, ich will dich ja nicht stören, aber
das ist aber auch gar nicht schlimm und das ist ja völlig okay und manchmal
hat man da jemand ja wirklich in einem kurzen Smalltalk wirklich ein großes
Problem aus der Welt geschafft und konnte dem helfen und da freue ich mich natürlich,
dass der da manchmal vielleicht
ja wirklich ein Problem geklärt hat, mit dem er sich vielleicht schon ein paar
Tage oder Wochen wirklich Sorgen gemacht hat, wie er das angehen kann.
Und deswegen ist das völlig in Ordnung und dafür bin ich auch da.
Und ja, ansonsten ist es natürlich, dass man dort immer ein bisschen ein gutes
Zeitmanagement haben muss, dass entweder früh oder am Abend dann auch noch Zeit
für die Familie und für zu Hause da ist.
Da habe ich aber ganz guten Rückhalt von zu Hause und das passt.

Sehr schön. Hast du eine Frage ans Publikum? Da sind ja viele Bürger sozusagen
und Bürgerinnen heute hier.
Irgendetwas, was dich vielleicht brennend interessieren täte in Bezug auf die
einzelnen Ortsteile oder auf die Menschen, die hier vor Ort sind?
Wir haben ein Publikum.
Ich fange an.

Achso, okay.
Ich betreibe in UIS eine Pension und meine Urlauber oder die Touristen kommen
abends meistens zwischen 17 und 19 Uhr.
Die kommen an in UIS, die sind nicht in der Lage, eine Flasche Wasser oder irgendetwas
zu kaufen, weil montags und dienstags alles geschlossen ist.
Was für eine Lösung habe ich denn bitte dann?
Das Wasser in deiner Kneipe anzubieten?
Selbst anbieten, ja schön, aber das ist nicht immer Sinn der Sache. Die wollen auch so...

Ja, aber die Gemeinde kann jetzt den Laden aufmachen.

Also die Markise hat ja jetzt auch erst, also hier am Ufer, einen Pizzaautomaten
angebracht. Auf eigene Kosten. Teuer, aber schmeckt ein bisschen.
Also die Option gibt es tatsächlich, einen Automaten aufzustellen.
Und wir hatten ja auch schon mal drüber nachgedacht, so Automaten irgendwo in
der Gemeinde zu platzieren. Aber die Frage ist tatsächlich, wer betreibt die ganzen Dinger?
Also das kann nicht die Gemeinde machen, das muss man einfach so sagen, oder?
Ja, aber da wird es doch jemandem vergeben.

Ja, such jemanden.
Naja, da wird doch Rentner vielleicht da sein irgendwo. Sei es Boxberg,
sei es die Nebenorte, ist egal wo.
Also ich meine, wir hatten ja vor einer Weile auch zusammen mit der Perspektive
diese Nahversorgungs- und Mobilitätsstudie gemacht, wo wir verschiedene Workshops
auch durchgeführt haben,
wo wir bestimmte Punkte beleuchtet haben.
Der Punkt ist ...
Als Gemeinde Boxberg mit aktuell rund 4.300 Einwohnern, 18 Ortsteilen,
ist es für ein Unternehmen, Lidl, Netto, wie sie alle heißen,
nicht wirtschaftlich hier reinzugehen.
Wir können froh sein, dass da erstmal der Lidl da ist.
Wir haben verschiedene Gespräche geführt mit Betreibern, die so eine 24-7-Märkte
machen, die komplett digital laufen, wo man quasi wirtschaftlich ist,
weil man sich die Personalkosten spart.
Auch die haben gesagt, das ist für uns nur lukrativ, wenn mindestens 1.000 Einwohner
fußläufig in der Nähe sind.
Denn sobald die Leute sich ins Auto setzen müssen, können sie ja gleich in den
nächsten Discounter fahren.
Dann gibt es sicherlich Dutzende verschiedene Möglichkeiten ob es die Mitfahrbank
ist ob es Automatensysteme sind Genossenschaften,

Die sich halt
Gründen das sind aber sicherlich immer nur Einzelheiten oder kleinteilige Sachen
wo du vielleicht für den Tourist oder so mal dein Getränk und das alles holen kannst,
aber für die eigenen Leute reicht das natürlich nicht,
um den kompletten
Tagesbedarf und Supermarkteinkauf zu leisten.
Wir haben da auch in der Vergangenheit mit vielen Discountern gesprochen.
Warum kommt ihr nicht in die Gemeinde? Was können wir tun? Wie sieht es denn aus?
Ich weiß, dass die Ortsteile oder die Ortschaft Klitten damals den sehr großen
Wunsch hatten, sich beispielsweise neben die Tankstelle zu setzen.
Da kommt es dann Und ja, so ein Vertriebsleiter von beispielsweise Netto,
der schaut dann natürlich, wie groß ist das Grundstück, wie ist die Straßenanbindung,
wie sind die Einwohner, also seine Kunden.
In Klitten ist dann da beispielsweise der Haken, dass dort keine Bundesstraße
lang geht, dass da zu wenig Verkehr ist, dass trotz dessen zu wenig Einwohner in der Nähe sind.
Und mit einem Grundstück in Uist hingegen, das liegt direkt an der Bundesstraße, gibt es ein sehr
Es gibt Grundstücke, die da in Frage kommen würden.
Da sind auch Unternehmen, die sich das sehr gut vorstellen könnten.
Wir sind da
Mindestens seit anderthalb Jahren im Austausch mit Projektentwicklern.
Der Haken bei der ganzen Geschichte ist, dass die Privatpersonen kein Interesse haben zu verkaufen.
Das ist deren Entscheidung. hilft uns natürlich in der Gesamtgemeinde nicht sehr weiter.

Ulla will gerade wissen, wer das ist.
Das ist an der Stelle sehr schade, denn das würde sicherlich,
egal ob für den Touristen oder für die eigenen Leute, sehr viel helfen.
Nach meinen Wunschvorstellungen wäre das immer ein Markt gewesen,
der dann auch so eine Art Lieferservice bietet. Da gibt es ja ganz viele.
Ja, wo dann vielleicht ein Markt zusätzlich kommt und wo die Person,
die vielleicht nicht mehr so mobil ist, aus dem Nachbarort sich dann trotzdem was bestellen kann.
Und ja, ich denke mal, aber da wird es, denke ich, Entwicklung geben.
Und es ist ja teilweise verrückt, was man
heute schon alles bei den großen Internetplattformen so bestellen kann.
Also du kannst ja auch heute schon deine Getränkelieferung, deine Wurst und
alles im Internet bestellen, Auch wenn der Discounter nicht um die Ecke ist.
Das ist unpraktisch, das macht auch keiner gerne, aber wir haben ja auch schon
viel diskutiert, auch mit unseren Ideen von der Perspektive mit der Regional- und Naturmarkt.

Also online bestellen finde ich total praktisch.
Es gibt ja auch von verschiedenen Bauernhöfen hier in der Gegend Angebote,
wo man sich frische Produkte direkt nach Hause liefern kann,
wo du es vom Bauern um die Ecke hast.
Das ist, wie gesagt, nie so das Träumchen und der Vergleich,
als wenn ich jetzt in den großen Markt gehe und alles sofort da habe.
Aber zumindestens vielleicht, um sich ein paar Produkte herzuholen,
gibt es da schon Möglichkeiten.
Und ja, Thema Mobilität.
Niemand ist ja da gefalscht, heute schon Fahrgemeinschaften zu gründen.
Sich zusammen ein Auto zu teilen oder zusammen zu sagen, hey,
lieber Nachbar, kann ich dir was mitbringen?

Passiert ja auch schon.
Ja, ohne Frage. Aber manchmal kann man das vielleicht an der einen oder anderen
Stelle auch noch ausbauen.
Und es gibt ja auch verschiedene, aber da kannst du vielleicht mehr dazu sagen,
verschiedene Initiativen, die das Ganze unterstützen und eine kleine Haushaltshilfe da bieten.

Wollen wir das später aber irgendwann...

Das machen wir später, genau.

Weil dann könnten wir auch langsam zum Ende kommen.

Nee, nee.
Gibt's noch Fragen aus dem Publikum?

Nee, warte mal. Paul, wie spät ist das?

Naja, es gibt keine Fragen mehr auf das Publikum, aber vielleicht hat der Hendrik
Fragen ins Publikum, wo er jetzt mal schon so eine große Bürgerschaft hier hat.
Ja, vielleicht, was sind denn so die brennendsten Themen, die Sie und euch interessieren,
die vielleicht gewünscht werden?
Also ich habe von mir so gesagt, ja, Theater am Ohr, auf alle Fälle eine wünschenswerte
Sache, wäre eine tolle Sache, aber ist vielleicht von der Priorität nicht so ganz weit vorn.
Ist da bei euch beispielsweise das Entwicklung der Industrie oder von der Schule
oder was sind denn so da die Punkte die euch da vielleicht am meisten unter der Haut brennen?
Bei Fingernägeln brennen.

Aber die können ja auch immer schreiben, oder?
Selbstverständlich.

Also wenn euch dann was einfällt, könnt ihr ihm schreiben.
Ich glaube, die wissen schon alle ungefähre Themen.

Okay, gut. Dann nochmal der Aufruf. Hendrik ist 24-7 erreichbar. Nein.
Nein, Hendrik ist zu seinen Bürozeiten erreichbar und per E-Mail sowieso.
Und wenn es Fragen gibt, Anregungen, einfach gern direkt mit ihm Kontakt aufnehmen.
Oder wer sich nicht trauen sollte, aus welchen Gründen auch immer,
kann das mit uns machen. Und wir machen das dann sozusagen auf kurzem Wege.
Und bevor wir jetzt nochmal das Befehl plündern, möchte ich,
soll es zum Abschluss kommen, hast du gesagt. Ja. Genau.
Möchte ich nochmal ganz herzlich Dank sagen an alle, die heute hier vor Ort sind.
An all diejenigen, die schon den Weg mit mir gegangen sind oder im Sitzen sozusagen
das Gespräch geführt haben.

Ist dir bestimmt schwer gefallen, oder? Im Sitzen rum?

Es ist mir wirklich sehr schwer gefallen. Aber gut, beim nächsten Mal wieder zu Fuß.
Und an dieser Stelle auch nochmal danke an das soziale Netzwerk Lausitz,
dass wir das machen dürfen, die den Antrag gestellt haben bei der Deutschen
Stiftung Engagement und Ehrenamt für das Projekt Aller Land,
auch in Unterstützung mit der Gemeindeverwaltung Boxberg.
Also das freut mich sehr, dass wir das machen dürfen.
Und Mai und ich arbeiten ganz intensiv daran, dass wir das weitermachen können.

In einem halben Jahr sehen wir dann hoffentlich Hendrik wieder.

In einem halben Jahr sehen wir Hendrik wieder mit neuen Fragen und neuen Antworten.

Und im Gesundheitszentrum vielleicht.

Und, genau, im Gesundheitszentrum und noch einem Arzt und im Gewerbegebiet und
einer Autobahn und was auch immer.
Genau, von daher, schönen Abend noch, wa?
Vielen Dank, dass du hier sein darfst.

Wie schön ist das?